Berufliche Bildung: 513.300 neue Azubi-Verträge im Jahr 2019
Frauenanteil bei 36,5 %
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 12.08.2020
Weniger Neuabschlüsse von Männern mit ausländischer Staatsangehörigkeit
In den beiden Vorjahren war der Anstieg der Abschlusszahlen u. a. darauf zurückzuführen, dass mehr Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben. Für 2019 ist auch hier ein Rückgang zu verzeichnen. Insgesamt schlossen im vergangenen Jahr 59.700 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Neuvertrag ab (-2,3 %). Der Rückgang ist dabei ausschließlich auf neu abgeschlossene Ausbildungsverträge von ausländischen Männern zurückzuführen (40.700 Verträge, -4,8 %), während die Neuabschlüsse von ausländischen Frauen gestiegen sind (18.960 Verträge, +3,8 %).
Kaufleute im Einzelhandel mit den meisten Neuverträgen
Bei allen Neuabschlüssen lag der Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 26.110 Verträgen knapp vor dem Vorjahresspitzenreiter Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement (26.060). Es folgten die Berufe Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (22.110), Verkäufer/-in (21.360) sowie Industriekaufmann/-kauffrau (16.900). Rund 22 % aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge entfallen auf diese fünf Berufe, die bereits seit vielen Jahren in der Spitzengruppe der am stärksten besetzten Ausbildungsberufen sind.
Fachinformatiker/-in mit größtem Zuwachs an Neuabschlüssen
Während die Abschlusszahlen insgesamt gesunken sind, gibt es auch Ausbildungsberufe, die im Vergleich zu 2018 ein deutliches Plus an Neuverträgen verzeichneten. An erster Stelle steht der Beruf Fachinformatiker/-in mit 16.210 neuen Ausbildungsverträgen. Gegenüber 2018 gab es hier einen Zuwachs von 1.260 Vertragsabschlüssen (+8,4 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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