Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist um 1,3 Prozentpunkte angestiegen. Die gestiegene Unsicherheit schlägt sich lt. ifo Institut somit noch nicht auf die Kreditvergabepraxis der Banken nieder. Die Finanzierungsbedingungen für die deutsche Wirtschaft sind noch immer extrem günstig.
Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Juli 2012
ifo Institut, Pressemitteilung vom 31.07.2012
Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juli um 1,3 Prozentpunkte angestiegen. Von den befragten Unternehmen berichteten 21,2 % von einem restriktiven Zugang zu Krediten. Dies sind aber immer noch weniger Firmen als vor 12 Monaten. Die gestiegene Unsicherheit schlägt sich somit noch nicht wirklich auf die Kreditvergabepraxis der Banken nieder. Die Finanzierungsbedingungen für die deutsche Wirtschaft sind noch immer extrem günstig.
Im Verarbeitenden Gewerbe haben sich die Trends aus dem Vormonat bestätigt. Einen weiteren Anstieg der Kredithürde von jeweils 1,1 respektive 1,8 Prozentpunkten verzeichneten die Groß- und mittleren Unternehmen. Jedoch berichten weiterhin weniger als 20 % der befragten Firmen von einem restriktiven Zugang zur Finanzierung mit Krediten. Die Kredithürde für die kleineren Firmen ist um weitere 0,5 Prozentpunkte auf 21,8 % gefallen.
Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde nach dem Anstieg im Vormonat wieder 0,8 Prozentpunkte auf 26,7 % gefallen. Der Handel verzeichnete bei der Befragung im Juli den stärksten Anstieg. Von den befragten Unternehmen berichteten 20,5 % von Problemen am Kreditmarkt. Dies entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozentpunkten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.
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Quelle: DATEV eG