Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum um 0,9 % gestiegen

Der Erzeugerpreisindex der Industrie stieg lt. Eurostat im August 2012 im Vergleich zum Vormonat um 0,9 % im Euroraum (ER17) und um 1,0 % in der EU27. Im Juli nahmen die Preise in beiden Gebieten um 0,3 % zu.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 02.10.2012

 

Der Erzeugerpreisindex der Industrie stieg im August 2012 im Vergleich zum Vormonat um 0,9 % im Euroraum (ER17) und um 1,0 % in der EU27. Im Juli nahmen die Preise in beiden Gebieten um 0,3 % zu. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise der Industrie im August 2012 um 2,7 % sowohl im Euroraum als auch in der EU27.

 

Monatliche Veränderungen
Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im August 2012 um 0,3 % sowohl im Euroraum als auch in der EU27 zu. Die Preise im Energiesektor stiegen um 2,4 % bzw. 3,2 %. Vorleistungsgüter nahmen um 0,5 % im Euroraum und um 0,4 % in der EU27 zu. In beiden Gebieten stiegen Verbrauchsgüter um 0,3 % und Gebrauchsgüter um 0,1 % zu, während Investitionsgüter stabil blieben. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, gab es die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Dänemark(+2,9 %), im Vereinigten Königreich (+1,8 %) und Finnland (+1,7 %), und die niedrigsten Anstiege in Slowenien (+0,1 %) und Lettland (+0,3 %). In Belgien, Ungarn und Malta blieben die Preise stabil.

 

Jährliche Veränderungen
Im Vergleich zum August 2011 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im August 2012 im Euroraum um 1,0 % und in der EU27 um 1,1 %. Die Preise im Energiesektor nahmen um 7,9 % bzw. 7,2 % zu. Verbrauchsgüter verteuerten sich um 2,1 % im Euroraum und um 2,4 % in der EU27. Gebrauchsgüter zogen um 1,6 % in beiden Gebieten an. Investitionsgüter wiesen im Euroraum einen Anstieg um 0,9 % auf und in der EU27 um 1,0%. Vorleistungsgüter zogen um 0,3 % in beiden Gebieten an. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, gab es die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Bulgarien (+7,1 %), Griechenland (+6,8 %), und Zypern (+6,7 %) und die niedrigsten in Malta und Slowenien (je +0,8 %) sowie in Österreich (+1,1 %). Den einzigen Rückgang verzeichnete Schweden (-0,5 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG