Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Februar 2013

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe hat lt. BMWi im Februar stärker als erwartet an Fahrt aufgenommen. Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich die Gesamtproduktion des produzierenden Gewerbes preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,5 %.

 

BMWi, Pressemitteilung vom 08.04.2013

 

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe erhöhte sich im Februar gegenüber dem Vormonat vorläufigen Angaben zufolge preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,5 %. Im Monat zuvor war sie abwärts revidiert um 0,6 % zurückgegangen. Der aktuelle Zuwachs ging maßgeblich auf eine Ausweitung der Industrieproduktion um ebenfalls 0,5 % zurück. Der Produktionsrückgang im Baugewerbe um 2,7 % und der Anstieg der Energieerzeugung heben sich rechnerisch auf. Innerhalb der Industrie dominierte das Produktionsplus im Investitionsgüterbereich (+2,4 %). Die Hersteller von Vorleistungsgütern und von Konsumgütern schränkten dagegen ihre Erzeugung um 0,3 % bzw. 2,5 % ein.

 
Im Zweimonatsvergleich Januar/Februar gegenüber November/Dezember nahm die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,2 % ab. Hierbei ging die Industrieproduktion um 0,3 % zurück, während die Erzeugung im Baugewerbe um 0,8 % expandierte. Dämpfend wirkte auch die Produktion im Bereich der Energie. In allen industriellen Hauptgruppen war die Produktion leicht rückläufig. Die Erzeugung von Vorleistungsgütern und von Investitionsgütern verringerte sich um 0,2 % bzw. 0,3 %, die von Konsumgütern um 0,7 %.

 
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahm die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Januar/Februar arbeitstäglich bereinigt um 2,2 % ab. In der Industrie wurde der Vorjahresstand um 2,0 % unterschritten. Im Baugewerbe wurde er dagegen um 1,2 % übertroffen.

 
Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe bleibt insgesamt noch verhalten. Vom Baugewerbe kamen zuletzt dämpfende Impulse. Zunehmend freundlicher zeigt sich dagegen die Industrieproduktion, insbesondere im Bereich der Investitionsgüter. Diese Entwicklung wird auch durch die sich seit Monaten aufhellenden Stimmungsindikatoren unterlegt.

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BMWi.

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Quelle: DATEV eG