Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum um 0,6 % gefallen

Der Erzeugerpreisindex der Industrie fiel laut Schätzungen von Eurostat im April 2013 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,6 % und in der EU27 um 0,7 %.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 04.06.2013

 

Der Erzeugerpreisindex der Industrie fiel im April 2013 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,6 % und in der EU27 um 0,7 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im März verringerten sich die Preise in beiden Gebieten um 0,2 %.

 
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat verringerten sich die Erzeugerpreise der Industrie im April 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,2 %.

 
Monatliche Veränderungen

Im Vergleich zum Vormonat verringerten sich die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im April 2013 im Euroraum um 0,2 % und in der EU27 um 0,1 %. Die Preise im Energiesektor fielen um 1,6 % bzw. 2,0 %. Vorleistungsgüter verringerten sich im Euroraum um 0,4 % und in der EU27 um 0,3 %. Verbrauchsgüter sanken im Euroraum um 0,1 % und blieben in der EU27 stabil. In beiden Gebieten blieben Gebrauchsgüter stabil, während Investitionsgüter um 0,1 % anstiegen.

 
Die Preise verringerten sich in der Mehrzahl der Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen. Die höchsten Rückgänge des Gesamtindexes wurden im Vereinigten Königreich (-1,5 %), in Belgien (-1,4 %), Griechenland und den Niederlanden (je -1,3 %) verzeichnet. Anstiege wurden nur von Lettland (+1,1 %), Dänemark (+0,4 %), Estland (+0,2 %), Zypern und der Slowakei (je +0,1 %) gemeldet, während die Preise in Malta und Slowenien stabil blieben.

 
Jährliche Veränderungen

Im Vergleich zum April 2012 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im April 2013 im Euroraum um 0,6 % und in der EU27 um 0,7 %. Die Preise im Energiesektor verringerten sich um 2,0 % bzw. 2,8 %. Vorleistungsgüter fielen im Euroraum um 0,3 % und in der EU27 um 0,2 %. Investitionsgüter erhöhten sich um 0,6 % bzw. 0,7 %. Gebrauchsgüter verteuerten sich im Euroraum um 0,7 % und in der EU27 um 0,6 %. Verbrauchsgüter erhöhten sich um 1,9 % bzw. 2,1 %.

 
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Estland (+11,3 %), Rumänien (+4,9 %), Belgien (+1,9 %) und Lettland (+1,8 %) verzeichnet und die stärksten Rückgänge in Griechenland (-2,4 %), Polen (-2,1 %), Schweden (-1,7 %) und den Niederlanden (-1,5 %).

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Quelle: DATEV eG