Die Arbeitskosten pro Stunde sind lt. Eurostat im Euroraum (ER17) im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,6 % gestiegen; im vierten Quartal 20123 betrug der Anstieg 1,3 %.
Eurostat, Pressemitteilung vom 17.06.2013
Die Arbeitskosten pro Stunde sind im Euroraum (ER17) im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,6 % gestiegen; im vierten Quartal 20123 betrug der Anstieg 1,3 %. In der EU27 lag die jährliche Steigerungsrate im ersten Quartal 2013 bei 1,9 %, gegenüber 1,3 % im vorherigen Quartal. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne & Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal stiegen die Löhne & Gehälter pro Stunde im Euroraum im ersten Quartal 2013 um 1,7 % und die Lohnnebenkosten um 1,4 %. Im Vorquartal hatten die Steigerungen 1,4 % bzw. 0,9 % betragen. In der EU27 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im ersten Quartal 2013 um 2,0 % und die Lohnnebenkosten um 1,9 %. Im vierten Quartal 2012 wurden Steigerungsraten von 1,2 % bzw. 1,3 % verzeichnet.
Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen
Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten pro Stunde im ersten Quartal 2013 um 3,3 % in der Industrie, um 1,8 % im Baugewerbe, um 1,3 % im Dienstleistungssektor und um 0,9 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft. In der EU27 erhöhten sich die Arbeitskosten pro Stunde um 3,4 % in der Industrie, um jeweils 1,7 % im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor und um 1,4 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft.
Mitgliedstaaten
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das erste Quartal 2013 vorliegen, verzeichneten Rumänien (+8,6 %) und Estland (+7,5 %) die höchsten jährlichen Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft. In Slowenien (-3,8 %), Spanien (-0,7 %), Zypern (-0,5 %) und Portugal (-0,3 %) wiesen die Arbeitskosten pro Stunde einen Rückgang auf.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG