Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im April 2013 ein Überschuss von 14,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +3,3 Mrd. im April 2012. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Eurostat, Pressemitteilung vom 17.06.2013
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im April 2013 ein Überschuss von 14,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +3,3 Mrd. im April 2012. Im März 2013 betrug der Saldo +22,5 Mrd., gegenüber +6,9 Mrd.im März 2012. Im April 2013 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum März 2013 um 0,8 %, während die Einfuhren um 0,5 % stiegen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die EU27 wies nach ersten Schätzungen im April 2013 einen Überschuss im Warenverkehr mit der übrigen Welt von 9,2 Mrd. Euro auf, gegenüber -13,4 Mrd. im April 2012. Im März 2013 betrug der Saldo +15,9 Mrd., gegenüber -8,2 Mrd. im März 2012. Im April 2013 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum März 2013 um 0,2 %, während die Einfuhren stabil blieben.
EU27 – ausführliche Ergebnisse für Januar-März 2013
Das Defizit der EU27 beim Handel mit Energie verringerte sich (-96,2 Mrd. Euro im Januar-März 2013 gegenüber -111,1 Mrd. im Januar-März 2012), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse (+91,1 Mrd. gegenüber +76,5 Mrd.) stieg.
Die Einfuhren der EU27 aus den wichtigsten Partnerländern nahmen im Januar-März 2013 gegenüber Januar-März 2012 ab, außer aus der Türkei (+3 %). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Einfuhren aus Norwegen und Japan (je -16 %) sowie Brasilien (-14 %) registriert. Im Hinblick auf die Ausfuhren der EU27 zeigten sich unterschiedliche Tendenzen. Die höchsten Zunahmen wurden bei Ausfuhren in die Schweiz (+19 %) verzeichnet und die stärksten Rückgänge mit Indien (-11 %).
Der Handelsüberschuss der EU27 mit den USA (+22,3 Mrd. Euro im Januar-März 2013 gegenüber +18,4 Mrd. im Januar-März 2012), der Schweiz (+19,2 Mrd. gegenüber +11,4 Mrd.) und der Türkei (+6,5 % gegenüber +5,7 %) erhöhte sich. Das Handelsdefizit der EU27 nahm mit China (-33,6 Mrd. gegenüber -34,2 Mrd.), Russland (-25,7 Mrd. gegenüber -27,0 Mrd.), Norwegen (-10,7 Mrd. gegenüber -15,7 Mrd.) und Japan (-0,9 Mrd. gegenüber -3,4 Mrd.) ab.
Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+49,3 Mrd. Euro im Januar-März 2013), gefolgt von den Niederlanden (+15,1 Mrd.) und Irland (+8,9 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-24,1 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-20,1 Mrd.), Griechenland (-5,3 Mrd.) und Spanien (-4,7 Mrd.).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG