Industrieproduktion im Euroraum um 0,3 % gefallen

Die saisonbereinigte Industrieproduktion fiel laut Schätzungen von Eurostat im Mai 2013 gegenüber April 2013 im Euroraum (ER17) um 0,3 % und in der EU27 um 0,6 %.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 12.07.2013

 
Die saisonbereinigte Industrieproduktion fiel im Mai 2013 gegenüber April 2013 im Euroraum (ER17) um 0,3 % und in der EU27 um 0,6 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im April nahm die Produktion um 0,5 % bzw. 0,3 % zu.

 

Gegenüber Mai 2012 ging die Industrieproduktion im Mai 2013 im Euroraum um 1,3 % und in der EU27 um 1,6 % zurück.

 

Monatsvergleich
Gegenüber April 2013 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern im Mai 2013 im Euroraum um 2,3 % und in der EU27 um 2,1 %. Die Produktion von Investitionsgütern nahm um 1,5 % bzw. 1,9 % ab. Die Produktion im Energiesektor stieg im Euroraum um 0,1 % und fiel in der EU27 um 0,3 %. Die Produktion von Vorleistungsgütern erhöhte sich um 0,4 % bzw. 0,2 %. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm im Euroraum um 0,6 % zu und ging in der EU27 um 0,1 % zurück.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in dreizehn Mitgliedstaaten, stieg in neun an und blieb im Vereinigten Königreich stabil. Die stärksten Rückgänge meldeten Rumänien (-10,7 %), Litauen (-6,3 %) und Schweden (-3,8 %) und die höchsten Anstiege Portugal (+6,1 %), Lettland (+2,2 %) und Estland (+2,0 %).

 

Jahresvergleich
Gegenüber Mai 2012 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern im Mai 2013 im Euroraum um 6,2 % und in der EU27 um 5,1 %. In beiden Gebieten verringerte sich die Produktion von Vorleistungsgütern um 2,6 % und die Produktion von Investitionsgütern um 0,9 %. Die Produktion im Energiesektor nahm im Euroraum um 0,2 % zu, ging aber in der EU27 um 1,9 % zurück. Die Produktion von Verbrauchsgütern stieg im Euroraum um 0,1 % und fiel in der EU27 um 0,7 %.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in sechzehn Mitgliedstaaten und stieg in sieben an. Die stärksten Rückgänge meldeten Irland und Schweden (je -7,7 %), Bulgarien (-6,0 %) und Finnland (-5,3 %) und die höchsten Anstiege Litauen (+21,6 %), Estland (+6,3 %) und Portugal (+4,5 %).

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG