Im zweiten Quartal 2013 hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 41,8 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2012 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 242.000 Personen.
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 20.08.2013
Im zweiten Quartal 2013 hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 41,8 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2012 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 242.000 Personen. Die Zuwachsrate im Vorjahresvergleich lag wie bereits im ersten Quartal 2013 bei 0,6 %. Im zweiten Quartal 2012 hatte dieser Anstieg noch 1,2 % betragen.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2013 infolge der Frühjahrsbelebung um 377.000 Personen (+0,9 %). Dies entspricht in etwa dem durchschnittlichen Anstieg in einem zweiten Quartal in den letzten fünf Jahren (+379.000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich im zweiten Quartal 2013 ein Zuwachs gegenüber dem Vorquartal von 52.000 Personen (+0,1 %).
Der Anstieg der Gesamterwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal entfiel im zweiten Quartal 2013 überwiegend auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne innerhalb der Dienstleistungsbereiche gab es bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit einem Plus von 111.000 Personen (+1,2 %), gefolgt von den Unternehmensdienstleistern mit +83.000 Personen (+1,5 %) sowie dem Bereich Information und Kommunikation mit +30.000 Personen (+2,4 %).
Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr um 22.000 Personen (+0,3 %), im Baugewerbe um 8.000 Personen (+0,3 %). In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sank die Erwerbstätigenzahl um 25.000 Personen (-3,5 %).
Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum zweiten Quartal 2012 um 295.000 (+0,8 %) auf 37,3 Millionen Personen. Die Zahl der Selbständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 53.000 Personen (-1,2 %) auf 4,5 Millionen.
Die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen stieg nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum zweiten Quartal 2012 um 0,6 % auf 330,4 Stunden. Maßgeblichen Anteil daran hatte die größere Anzahl an Arbeitstagen im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen – erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,2 % auf rund 13,8 Milliarden Stunden.
Über die Erstberechnung der Erwerbstätigen und der geleisteten Arbeitsstunden für das zweite Quartal 2013 hinaus wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse ab dem ersten Quartal 2009 im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen neu berechnet. Aus der Neuberechnung resultieren für die vierteljährlichen Erwerbstätigenzahlen auf gesamtwirtschaftlicher Ebene Vorjahresveränderungsraten, die von den bisher veröffentlichten Ergebnissen maximal um 0,1 Prozentpunkte nach oben beziehungsweise nach unten abweichen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamts.
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Quelle: DATEV eG