Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt der Eurozone sechs Quartale in Folge gesunken war, konnte es im zweiten Quartal 2013 lt. ifo Institut um 0,3 % zulegen.
ifo Institut, Pressemitteilung vom 07.10.2013
Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt der Eurozone sechs Quartale in Folge gesunken war, konnte es im zweiten Quartal 2013 um 0,3 % zulegen. Im Prognosezeitraum dürfte sich die Realwirtschaft dank zunehmender Auslandsnachfrage sowie einer weniger restriktiv wirkenden Fiskalpolitik weiter erholen (+0,1 % im dritten Quartal, +0,3 % im vierten Quartal und +0,4 % im ersten Quartal 2014).
Der Aufschwung wird aber voraussichtlich moderat ausfallen, da die eingeleiteten fiskalischen Konsolidierungsmaßnahmen und Strukturreformen in einigen Mitgliedsländern weiterhin auf der Binnennachfrage lasten dürften. Des Weiteren dürfte die hohe Arbeitslosigkeit die verfügbaren Einkommen schmälern und somit die privaten Konsumausgaben dämpfen. Die Gesamtinvestitionen werden wohl aufgrund zunehmender Ersatzinvestitionen sowie einer robusten Auslandsnachfrage leicht zulegen. Unter der Annahme, dass der Ölpreis im Prognosezeitraum um 111 USD pro Fass und der Wechselkurs um 1,35 USD je Euro schwanken werden, wird die Inflationsrate im Prognosezeitraum voraussichtlich deutlich unter 2 % verharren (+1,5 % im vierten Quartal sowie +1,4 % im ersten Quartal 2014). Die Prognose beruht auf der Annahme, dass die Eurokrise nicht erneut eskaliert und der Abschwung in den Schwellenländern nicht stärker ausfällt als unterstellt.
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Quelle: DATEV eG