Die jährliche Inflation der G20 betrug in den vorangegangenen zwölf Monaten bis einschließlich August 2013 3,0 %, ein Rückgang gegenüber 3,2 % in den vorangegangenen zwölf Monaten bis einschließlich Juli 2013. So das Ergebnis der ersten Veröffentlichung des „G20 Verbraucherpreisindex“ von Eurostat.
Erste Veröffentlichung des G20 Verbraucherpreisindex
Eurostat, Pressemitteilung vom 14.10.2013
Die jährliche Inflation der G20 betrug in den vorangegangenen zwölf Monaten bis einschließlich August 2013 3,0 %, ein Rückgang gegenüber 3,2 % in den vorangegangenen zwölf Monaten bis einschließlich Juli 2013.
Das Aggregat der G20 zeigt unterschiedliche Entwicklungen in den weltweit größten Volkswirtschaften auf. Indien, Argentinien, Indonesien und die Türkei verzeichneten im August 2013 die höchsten jährlichen Inflationsraten (8,0 % oder höher), während Japan, Frankreich, Kanada und Italien die niedrigsten jährlichen Inflationsraten aufwiesen (zwischen 0,9 % und 1,2 %).
Im August 2013 verlangsamte sich die jährliche Inflation in der Türkei (8,0 %, ein Rückgang gegenüber 8,6 % im Juli), den Vereinigten Staaten (1,5 %, gegenüber 2,0 %) und in Deutschland (1,6 %, gegenüber 1,9 %) und eine moderatere Abschwächung wurde in Brasilien (6,1 %, gegenüber 6,3 %), Indien (10,7 % gegenüber 10,8 %) und China (2,6 %, gegenüber 2,7 %) verzeichnet. Im Gegensatz dazu erhöhte sich die jährliche Inflation in Indonesien (8,8 %, ein Anstieg gegenüber 8,6 %) und Japan (0,9 %, gegenüber 0,7 %), während sie in Russland (6,5 %), Südafrika (6,4 %), Mexiko (3,5 %) und Italien (1,2 %) stabil blieb. Die jährliche Inflation verringerte sich sowohl in der EU28 (1,5 %, gegenüber 1,7 %) als auch im ER17 (1,3 %, gegenüber 1,6 %).
Nach der ersten Veröffentlichung der aggregierten vierteljährlichen Schätzungen des BIP für die G20 vom 14. März 2012 ist diese Veröffentlichung des G20 Verbraucherpreisindex (VPI) die zweite Veröffentlichung eines statistischen Aggregats für die G20. Die Veröffentlichungen der Aggregate für die G20 tragen zur Umsetzung der G20 Initiative zu Datenlücken bei. Diese besteht aus 20 Empfehlungen für die weitere Verbesserung von Statistiken, welche von den Finanzministern und den Präsidenten der Zentralbanken der G20 Staaten beschlossen wurden. Die Umsetzung wird von der „Inter Agency Group on Economic and Financial Statistics“ koordiniert: der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der Europäische Zentralbank, Eurostat, dem Internationalen Währungsfond (Vorsitz), der OECD, den Vereinten Nationen und der Weltbank.
Der G20 VPI bietet eine zeitgerechte Messung der Inflation für die G20. Zukünftig wird der G20 VPI Teil der regelmäßigen, monatlichen OECD Pressemitteilungen zum VPI sein, welche ungefähr einen Monat nach Ende des Referenzzeitraumes erscheint. Zusätzlich zur Bereitstellung der Daten für die EU und den Euroraum wird Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, den G20 VPI auf der Eurostat-Webseite veröffentlichen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG