Im Vergleich zum Vorjahr werden die europäischen KMU immer ressourceneffizienter und tragen wesentlich zur Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft bei. Das geht aus den Ergebnissen der Eurobarometer-Umfrage 2013 über KMU, Ressourceneffizienz und grüne Märkte hervor.
EU-Kommission, Pressemitteilung vom 17.12.2013
Im Vergleich zum Vorjahr werden die europäischen KMU immer ressourceneffizienter und tragen wesentlich zur Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft bei. Das geht aus den Ergebnissen der Eurobarometer-Umfrage 2013 über KMU, Ressourceneffizienz und grüne Märkte hervor, die am 17.12.2013 veröffentlicht wurden. So zeigt die Umfrage beispielsweise, dass 42 % der KMU in der EU nun mindestens einen Mitarbeiter in Vollzeit oder Teilzeit beschäftigen, dessen Arbeit einen ökologischen Bezug hat – dies entspricht einem Anstieg um 5 % gegenüber 2012 und übertrifft die vor knapp zwei Jahren geäußerten Erwartungen der Unternehmen (IP/12/316).
Darüber hinaus haben mehr als neun von zehn KMU mindestens eine Maßnahme ergriffen, um ressourceneffizienter zu werden, und der Umfang ihrer Bemühungen hat seit dem letzten Jahr zugenommen. Die häufigsten Maßnahmen haben mit der Verringerung des Abfallaufkommens (67 %), Energieeinsparung (67 %) und Materialeinsparung (59 %) zu tun. Mindestens die Hälfte der Unternehmen recyceln auch, indem sie Materialien oder Abfälle innerhalb des Unternehmens wiederverwenden oder Wasser sparen (jeweils 51 %).
Die Hälfte der europäischen KMU, die auf grünen Märkten tätig sind, bieten Waren und Dienstleistungen mit ökologischen Eigenschaften wie ökologische Produktion und Umweltzeichen oder Ökodesign (51 %) an. Über ein Drittel der KMU (35 %) bieten Produkte oder Dienstleistungen aus dem Bereich recycelte Materialien an – 6 % mehr als 2012. Bauprodukte, Nahrungsmittel und Getränke und elektronische und mechanische Geräte und Anlagen sind nach wie vor die am meisten verkauften grünen Produkte und Dienstleistungen.
Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission und zuständig für Industrie und Unternehmertum, erklärte dazu: „Ich freue mich, dass die europäischen KMU sich der enormen Herausforderung stellen und die Umstellung auf eine grünere Wirtschaft wagen. Dabei müssen wir sie aber noch mehr unterstützen, damit sie die ungenutzten Möglichkeiten zur Kosteneinsparung, zur Steigerung der Umsätze und zur Schaffung von mehr grünen Arbeitsplätzen ausschöpfen können. Die Umfrage zeigt außerdem, dass die KMU in den Vereinigten Staaten schnell aufholen – wir dürfen also nicht die Hände in den Schoß legen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, damit wir auf diesem wichtigen Sektor wettbewerbsfähiger werden.“
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der EU-Kommission.
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Quelle: DATEV eG