Absatzvolumen im Einzelhandel im Euroraum im Dezember 2013 um 1,6 % gefallen

Laut Schätzungen von Eurostat fiel im Dezember 2013 das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber dem Vormonat im Euroraum (ER17) um 1,6 % und in der EU28 um 0,8 %.

 

Rückgang um 0,8 % in der EU28

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 05.02.2014

 
Im Dezember 2013 fiel das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber November 2013 im Euroraum (ER17) um 1,6 % und in der EU28 um 0,8 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im November war der Einzelhandelsindex um 0,9 % bzw. 0,8 % gestiegen.

 

Im Dezember 2013 verringerte sich der Einzelhandelsindex gegenüber Dezember 2012 im Euroraum um 1,0 % und stieg in der EU28 um 0,1 %. Das durchschnittliche Einzelhandelsvolumen für das Jahr 2013 ging gegenüber 2012 im Euroraum um 0,9 % und in der EU28 um 0,2 % zurück.

 

Monatliche Veränderungen
Im Dezember 2013 fiel der Absatz von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ gegenüber November 2013 im Euroraum um 1,4 % und in der EU28 um 0,7 %. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor verringerte sich um 1,8 % bzw. 0,9 %.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel das gesamte Einzelhandelsvolumen in sechzehn Mitgliedstaaten und stieg in sechs. Die stärksten Rückgange verzeichneten Portugal (-5,8 %), Spanien (-3,6 %) und Deutschland (-2,5 %) und die höchsten Zuwächse das Vereinigte Königreich (+2,6 %), Malta (+2,0 %) und Irland (+1,4 %).

 

Jährliche Veränderungen
Im Dezember 2013 fiel der Absatz von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ gegenüber Dezember 2012 im Euroraum um 1,6 % und in der EU28 um 1,2 %. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor verringerte sich im Euroraum um 0,4 %, stieg jedoch in der EU28 um 1,2 %. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel das gesamte Einzelhandelsvolumen in acht Mitgliedstaaten und stieg in vierzehn. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Deutschland (-2,4 %), Belgien (-1,9 %) und Finnland (-1,3 %) und die höchsten Zuwächse Luxemburg (+9,4 %), Polen (+6,7 %), Rumänien (+5,9 %) und Bulgarien (+5,6 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG