Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Februar 2014 ein Überschuss von 13,6 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +9,8 Mrd. im Februar 2013. Im Januar 2014 hatte der Saldo +0,8 Mrd. betragen.
Überschuss von 4,4 Mrd. Euro für die EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 15.04.2014
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Februar 2014 ein Überschuss von 13,6 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +9,8 Mrd. im Februar 2013. Im Januar 2014 hatte der Saldo +0,8 Mrd. betragen, gegenüber -4,8 Mrd. im Januar 2013. Im Februar 2014 gegenüber Januar 2014 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 1,2 % und die Einfuhren um 0,6 %. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Februar 2014 einen Überschuss von 4,4 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der übrigen Welt auf, gegenüber +1,2 Mrd. im Februar 2013. Im Januar 2014 hatte der Saldo -13,3 Mrd. betragen, gegenüber -17,2 Mrd. im Januar 2013. Im Februar 2014 gegenüber Januar 2014 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,9 %, während die Einfuhren um 0,5 % sanken.
EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-32,5 Mrd. Euro im Januar 2014, gegenüber -34,9 Mrd. im Januar 2013), während der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge anstieg (+14,9 Mrd., gegenüber +14,3 Mrd.). Die Einfuhren in die EU28 aus den wichtigsten Partnerländern verringerten sich im Januar 2014 gegenüber Januar 2013, außer aus der Türkei (+3 %) und China (+1 %), während die Einfuhren aus Indien stabil blieben. Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Einfuhren aus Russland (-10 %), Japan (-7 %) und Brasilien (-5 %) registriert. Bei den Ausfuhren wurden die höchsten Zunahmen nach China (+12 %) und Japan (+8 %) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge nach Brasilien und Russland (je -10 %) sowie in die Türkei (-5 %). Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+6,6 Mrd. Euro im Januar 2014, gegenüber +6,1 Mrd. im Januar 2013), ging mit der Türkei zurück (+1,3 Mrd. gegenüber +1,7 Mrd.) und blieb mit der Schweiz stabil (+5,7 Mrd.). Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-13,6 Mrd., gegenüber -14,6 Mrd.) und Russland (-9,3 Mrd., gegenüber -10,4 Mrd.) und blieb mit Norwegen stabil (-3,8 Mrd.).
Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+15,3 Mrd. Euro im Januar 2014), gefolgt von den Niederlanden (+5,0 Mrd.), Irland (+2,4 Mrd.) und der Tschechischen Republik (+1,6 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-9,6 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-8,2 Mrd.), Spanien (-2,5 Mrd.) und Griechenland (-1,6 Mrd.).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG