Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesanstalt für Arbeit arbeiten in Deutschland derzeit 41,8 Millionen Erwerbstätige. Die vergleichsweise geringe Zahl von 3 Millionen Arbeitslosen spiegelt den soliden Wirtschaftsaufschwung wider. Das berichtet die Bundesregierung.
Arbeitsmarktzahlen April 2014
Bundesregierung, Pressemitteilung vom 30.04.2014
In Deutschland arbeiten derzeit 41,8 Millionen Erwerbstätige. Die vergleichsweise geringe Zahl von 3 Millionen Arbeitslosen spiegelt den soliden Wirtschaftsaufschwung wider. „Der Arbeitsmarkt läuft auf Hochtouren“, sagte die Bundesarbeitsministerin.
Im März waren 376.000 mehr Menschen erwerbstätig als vor einem Jahr und 99.000 mehr als im Februar. Das ergeben die vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigenzahl im März 2014 gegenüber dem Vormonat um 37.000 Personen oder 0,1 Prozent zu. Die üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen sind dabei herausgerechnet.
Chancen auch für bislang Benachteiligte
Die Bundesagentur für Arbeit meldet, dass die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 29,42 Millionen Personen zugenommen hat. Allein von Januar auf Februar in diesem Jahr haben zusätzlich 47.000 Menschen eine Arbeit aufgenommen. „Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sprießt und blüht“, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. „Gegenüber dem Vorjahr sind 436.000 Menschen mehr in Arbeit, fast eine halbe Million mehr“. Der Arbeitsmarkt sei aufnahmefähig und biete auch denen Chancen, die es bisher schwer hatten.
Unter 3 Millionen Arbeitslose
Die Arbeitslosigkeit ist von März auf April um 111.000 auf 2.943.000 gesunken. Ein Rückgang ist nach den Wintermonaten üblich. In diesem Jahr fällt er aber relativ kräftig aus. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 25.000 gesunken.
2.005.000 Arbeitslose waren im Bereich des Arbeitslosengeldes II (Grundsicherung für Arbeitsuchende) gemeldet, 14.000 weniger als vor einem Jahr. „Wir haben jetzt gute Chancen, auch Langzeitarbeitslose in Arbeit zu bringen. Die Bundesagentur wird ihre Vermittlungsanstrengungen auch weiterhin verstärken“, so die Bundesarbeitsministerin.
Sie appellierte zudem an alle Jugendliche, sich bereits jetzt um einen Ausbildungsplatz zu bemühen. Ausbildung schütze vor Arbeitslosigkeit. „Ich möchte Sie ermutigen: Lassen Sie sich beraten, von den Berufsberatungsstellen, bei den Kammern. Wer es schwer hat, bekommt Hilfe. Wir brauchen jeden jungen Menschen.“ Sie wies zudem darauf hin, dass junge Menschen, die den Einstieg in eine Ausbildung verpasst haben, einen zweiten Anlauf machen sollten: „Mit dem Spätstarterprogramm stehen 100.000 Plätze zur Verfügung“, sagte die Bundesarbeitsministerin.
Nachfrage nach Arbeitskräften steigt
Nach dem Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit hat die Arbeitskräftenachfrage im April weiter zugelegt. Die positive Grundstimmung und die optimistischen Ausblicke der Unternehmen lassen auch für die kommenden Monate einen hohen Kräftebedarf erwarten.
In knapp drei Viertel der Wirtschaftsabteilungen fällt der Kräftebedarf mittlerweile wieder höher aus als im Vorjahr. Rund 29 Prozent der aktuell gemeldeten Arbeitsstellen kommen aus der Zeitarbeit. Darüber hinaus werden auch im Groß- und Einzelhandel, in der Bauinstallation, in der Hotellerie und Gastronomie, im Gesundheits- und im Sozialwesen, im Öffentlichen Dienst sowie in der Gebäude- und Anlagenbetreuung/-reinigung zahlreiche Mitarbeitende gesucht.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.
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Quelle: DATEV eG