17,1 Mrd. Euro Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr im März 2014

Für den Euroraum ergab sich im März 2014 ein Überschuss im internationalen Warenverkehr von 17,1 Milliarden Euro mit der restlichen Welt, gegenüber +21,9 Mrd. im März 2013. Im März verringerten sich nach Angaben von Eurostat die Ausfuhren (saisonbereinigt) gegenüber Februar um 0,5 % und die Einfuhren um 0,6 %.

 

Überschuss von 3,9 Mrd. Euro für die EU28

 

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.05.2014

 

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im März 2014 ein Überschuss von 17,1 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +21,9 Mrd. im März 2013. Im Februar 2014 hatte der Saldo +14,2 Mrd. betragen, gegenüber +9,8 Mrd. im Februar 2013. Im März 2014 gegenüber Februar 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,5 % und die Einfuhren um 0,6 %. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im März 2014 einen Überschuss von 3,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der übrigen Welt auf, gegenüber +14,7 Mrd. im März 2013. Im Februar 20142 hatte der Saldo +4,7 Mrd. betragen, gegenüber +1,2 Mrd. im Februar 2013. Im März 2014 gegenüber Februar 2014 sanken die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 1,2 %, während die Einfuhren stabil blieben.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis Februar 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-59,2 Mrd. Euro im Januar-Februar 2014, gegenüber -66,2 Mrd. im Januar-Februar 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+35,5 Mrd., gegenüber +37,3 Mrd.).

 

Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+13 % im Januar-Februar 2014 gegenüber Januar-Februar 2013) und Südkorea (+9 %) registriert, und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+11 %) und der Schweiz (+6 %). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Ausfuhren nach Russland (-10 %), Brasilien und in die Türkei (je -5 %) und bei den Einfuhren aus Russland (-10 %) und Japan (-8 %) registriert.

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+14,5 Mrd. Euro im Januar-Februar 2014, gegenüber +13,8 Mrd. im Januar-Februar 2013), ging mit der Türkei zurück (+3,2 Mrd. gegenüber +3,9 Mrd.) und blieb mit der Schweiz stabil (+10,9 Mrd.). Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-24,1 Mrd. gegenüber -25,9 Mrd.) und Russland (-16,4 Mrd. gegenüber -18,1 Mrd.) und blieb mit Norwegen nahezu stabil (-7,5 Mrd. gegenüber -7,4 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+31,7 Mrd. Euro im Januar-Februar 2014), gefolgt von den Niederlanden (+10,0 Mrd.), Irland (+5,1 Mrd.) und Italien (+3,0 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-16,7 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-13,3 Mrd.), Spanien (-4,0 Mrd.) und Griechenland (-3,6 Mrd.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG