Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 15,4 Mrd. Euro

Nach ersten Schätzungen von Eurostat ergab sich für den Euroraum (ER18) im Mai 2014 ein Überschuss von 15,4 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +14,6 Mrd. im Mai 2013. Der Überschuss für die EU28 beträgt 0,6 Mrd. Euro.

 

Überschuss von 0,6 Mrd. Euro für die EU28

 

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.07.2014

 

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Mai 2014 ein Überschuss von 15,4 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +14,6 Mrd. im Mai 2013. Im April 2014 hatte der Saldo ebenfalls +15,4 Mrd. betragen, gegenüber +14,2 Mrd. im April 2013. Im Mai 2014 gegenüber April 2014 erhöhten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,6 % und die Einfuhren um 0,5 %.

 

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Mai 2014 einen Überschuss von 0,6 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der übrigen Welt auf, gegenüber +15,0 Mrd. im Mai 2013. Im April 20142 hatte der Saldo +1,0 Mrd. betragen, gegenüber +8,6 Mrd. im April 2013. Im Mai 2014 gegenüber April 2014 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,5 % und die Einfuhren um 1,4 %.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis April 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-115,2 Mrd. Euro im Januar-April 2014 gegenüber-127,5 Mrd. im Januar-April 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+79,7 Mrd., gegenüber +89,1 Mrd.).

 

Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+9 % im Januar-April 2014 gegenüber Januar-April 2013) und Südkorea (+5 %) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+9 %), der Schweiz und der Türkei (je +6 %). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Ausfuhren in die Schweiz (-15 %), nach Russland und Indien (je -11 %) und bei den Einfuhren aus Russland (-9 %) und Brasilien (-8 %) registriert.

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+32,1 Mrd. Euro im Januar-April 2014 gegenüber +31,0 Mrd. im Januar-April 2013), ging aber mit der Schweiz (+16,5 Mrd. gegenüber +27,3 Mrd.) und der Türkei (+6,3 Mrd. gegenüber +9,0 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-41,3 Mrd. gegenüber -42,3 Mrd.) und Russland (-30,8 Mrd. gegenüber -33,2 Mrd.) und stieg geringfügig mit Norwegen (-13,9 Mrd. gegenüber -13,6 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+66,0 Mrd. Euro im Januar-April 2014), gefolgt von den Niederlanden (+21,2 Mrd.), Irland (+10,6 Mrd.) und Italien (+10,4 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-38,8 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-24,0 Mrd.), Spanien (-8,2 Mrd.) und Griechenland (-7,1 Mrd.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG