Im Juni 2014 verringerte sich die saisonbereinigte Industrieproduktion lt. Eurostat gegenüber Mai 2014 im Euroraum (ER18) um 0,3 % und in der EU28 um 0,1 %. Im Mai 2014 war die Industrieproduktion in beiden Gebieten noch um 1,1 % zurückgegangen.
Rückgang um 0,1 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 13.08.2014
Im Juni 2014 verringerte sich die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Mai 2014 im Euroraum (ER18) um 0,3 % und in der EU28 um 0,1 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Mai 2014 war die Industrieproduktion in beiden Gebieten um 1,1 % zurückgegangen.
Im Juni 2014 blieb die Industrieproduktion gegenüber Juni 20134 im Euroraum stabil und stieg in der EU28 um 0,7 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 0,3 % im Juni 2014 gegenüber Mai 2014 auf Rückgänge bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,9 % und von Energie um 0,7 % zurückzuführen. Die Produktion von Investitionsgütern blieb stabil, während sich die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,4 % und von Gebrauchsgütern um 2,3 % erhöhte.
In der EU28 ist der Rückgang um 0,1 % auf Rückgänge bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,4 % und von Energie um 0,6 % zurückzuführen, während die Produktion von Investitionsgütern um 0,2 %, von Vorleistungsgütern um 0,4 % und von Gebrauchsgütern um 1,8 % stieg.
Die höchsten Rückgänge der Industrieproduktion verzeichneten Irland (-16,5 %), die Niederlande (-3,0 %) und Litauen (-2,7 %) und die höchsten Zuwächse Malta (+5,2 %), Dänemark (+2,4 %) und Ungarn (+1,8 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist die stabile Industrieproduktion im Juni 2014 gegenüber Juni 2013 auf Anstiege bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,7 % und von Vorleistungsgütern um 0,2 % zurückzuführen, während die Produktion von Investitionsgütern um 0,1 %, von Gebrauchsgütern um 1,8 % und von Energie um 3,4 % zurückging.
In der EU28 ist der Anstieg um 0,7 % auf Anstiege bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,5 %, von Vorleistungsgütern um 1,1 % und von Investitionsgütern um 0,8 % zurückzuführen, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,4 % und von Energie um 2,9 % abnahm.
Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion verzeichneten Ungarn (+11,3 %) Rumänien (+9,9 %) und die Slowakei (+7,5 %) und die stärksten Rückgänge Griechenland (-6,9 %), Malta (-3,8 %) und Lettland (-2,0 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG