Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr im Juli 2014 i. H. v. 21,2 Mrd. Euro

Nach ersten Schätzungen von Eurostat ergab sich für den Euroraum (ER18) im Juli 2014 ein Überschuss von 21,2 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +18,0 Mrd. im Juli 2013.

 

Überschuss von 1,7 Mrd. Euro für die EU28

 

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 15.09.2014

 

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Juli 2014 ein Überschuss von 21,2 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +18,0 Mrd. im Juli 2013. Im Juni 2014 hatte der Saldo +16,7 Mrd. betragen, gegenüber +15,7 Mrd. im Juni 2013. Im Juli 2014 gegenüber Juni 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,2 %, während die Einfuhren um 0,9 % stiegen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Juli 2014 einen Überschuss von 1,7 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt auf, gegenüber +10,8 Mrd. im Juli 2013. Im Juni 20142 hatte der Saldo +2,8 Mrd. betragen, gegenüber +8,6 Mrd. im Juni 2013. Im Juli 2014 gegenüber Juni 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,3 %, während die Einfuhren um 2,3 % stiegen.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis Juni 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-171,8 Mrd. Euro im Januar-Juni 2014 gegenüber -186,3 Mrd. im Januar-Juni 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+123,2 Mrd., gegenüber +135,5 Mrd.).

 

Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+10 % im Januar-Juni 2014 gegenüber Januar-Juni 2013) und Südkorea (+8 %) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+11 %), der der Türkei (+7 %), China und der Schweiz (je +5 %). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Ausfuhren in die Schweiz (-22 %), nach Russland (-13 %) und nach Indien (-11 %) sowie bei den Einfuhren aus Russland und Japan (je -6 %), Norwegen und Brasilien (je -5 %) registriert.

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+49,0 Mrd. Euro im Januar-Juni 2014 gegenüber +44,4 Mrd. im Januar-Juni 2013), ging aber mit der Schweiz (+22,6 Mrd. gegenüber +44,5 Mrd.) und der Türkei (+9,7 Mrd. gegenüber +14,7 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-61,3 Mrd. gegenüber -62,4 Mrd.) und Norwegen (-18,4 Mrd. gegenüber -20,1 Mrd.) und stieg mit Russland an (-45,3 Mrd. gegenüber -44,4 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+100,7 Mrd. Euro im Januar-Juni 2014), gefolgt von den Niederlanden (+31,1 Mrd.), Irland (+17,6 Mrd.) und Italien (+17,3 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-60,2 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-36,9 Mrd.), Spanien (-11,9 Mrd.) und Griechenland (-10,6 Mrd.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG