Die Arbeitskosten pro Stunde sind lt. Eurostat im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 1,2 % gestiegen. Im ersten Quartal 2014 hatten die Arbeitskosten pro Stunde um 0,6 % bzw. 1,0 % zugenommen.
Eurostat, Pressemitteilung vom 16.09.2014
Die Arbeitskosten pro Stunde sind im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 1,2 % gestiegen. Im ersten Quartal 2014 hatten die Arbeitskosten pro Stunde um 0,6 % bzw. 1,0 % zugenommen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im zweiten Quartal 2014 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,2 % und die Lohnnebenkosten um 1,0 %. Im ersten Quartal 2014 hatten die jährlichen Veränderungen +1,0 % bzw. -0,6 % betragen. In der EU28 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im zweiten Quartal 2014 um 1,2 % und die Lohnnebenkosten um 1,1 %, gegenüber +1,4 % bzw. -0,2 % im ersten Quartal 2014.
Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweig
Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten pro Stunde im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 2,5 % in der Industrie, um 0,7 % im Baugewerbe, um 0,9 % im Dienstleistungssektor und um 0,6 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft. In der EU28 erhöhten sich die Arbeitskosten pro Stunde um 2,8 % in der Industrie, um 0,4 % im Baugewerbe, um 0,9 % im Dienstleistungssektor und um 0,7 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft.
Mitgliedstaaten
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das zweite Quartal 2014 vorliegen, verzeichneten Estland (+7,3 %), die Slowakei (+6,0 %), Lettland (+5,9 %), Litauen (+5,1 %) und Rumänien (+5,0 %) die höchsten jährlichen Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft. Rückgänge wurden in Zypern (-3,9 %) und Irland (-0,4 %) verzeichnet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG