Jährliche Inflationsrate im Euroraum im September 2014 auf 0,3 % gesunken

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag lt. Eurostat im September 2014 bei 0,3 %, gegenüber 0,4 % im August. Dies ist die niedrigste jährliche Inflationsrate seit Oktober 2009. Im September 2013 hatte sie 1,1 % betragen.

 

Rückgang in der EU auf 0,4 %

 

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.10.2014

 

 
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im September 2014 bei 0,3 %, gegenüber 0,4 % im August. Dies ist die niedrigste jährliche Inflationsrate seit Oktober 2009. Im September 2013 hatte sie 1,1 % betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug 0,4 % im September 2014.

 

Die jährliche Inflationsrate der Europäischen Union lag im September 2014 bei 0,4 %, gegenüber 0,5 % im August. Dies ist die niedrigste jährliche Inflationsrate seit September 2009. Im September 2013 hatte sie 1,3 % betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug 0,3 % im September 2014. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Im September 2014 wurden negative jährliche Raten in Bulgarien (-1,4 %), Griechenland (-1,1 %), Ungarn (-0,5 %), Spanien (-0,3 %), Polen (-0,2 %) sowie in Italien, Slowenien und der Slowakei (je -0,1 %) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (1,8 %), Finnland (1,5 %) und Österreich (1,4 %) verzeichnet. Im Vergleich zum August 2014 ging die jährliche Inflationsrate in siebzehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in zwei unverändert und stieg in neun an.

 

Der stärkste Aufwärtsimpuls für die jährliche Inflation des Euroraums kam von den Teilindizes Restaurants und Cafés (+0,09 Prozentpunkte), Mieten (+0,07 Pp) und Instandhaltung von Fahrzeugen (+0,05 Pp), während Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,21 Pp), Telekommunikation (-0,12 Pp) und Gas (-0,08 Pp) am stärksten senkend wirkten.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG