Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr im August 2014 in Höhe von 9,2 Mrd. Euro

Nach ersten Schätzungen ergab sich lt. Eurostat für den Euroraum (ER18) im August 2014 ein Überschuss von 9,2 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +7,3 Mrd. im August 2013. Im Juli 2014 hatte der Saldo +21,6 Mrd. betragen, gegenüber +18,0 Mrd. im Juli 2013.

 

Defizit von 8,9 Mrd. Euro für die EU28

 

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.10.2014

 

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im August 2014 ein Überschuss von 9,2 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +7,3 Mrd. im August 2013. Im Juli 2014 hatte der Saldo +21,6 Mrd. betragen, gegenüber +18,0 Mrd. im Juli 2013. Im August 2014 gegenüber Juli 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0, 9 % und die Einfuhren um 3,1 %. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im August 2014 ein Defizit von 8,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt auf, gegenüber -2,3 Mrd. im August 2013. Im Juli 2014 hatte der Saldo +1,6 Mrd. betragen, gegenüber +10,7 Mrd. im Juli 2013. Im August 2014 gegenüber Juli 2014 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 2,1 % und die Einfuhren um 4,0 %.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis Juli 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-201,9 Mrd. Euro im Januar-Juli 2014 gegenüber -219,4 Mrd. im Januar-Juli 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+149,3 Mrd., gegenüber +162,4 Mrd.).

 

Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+11 % im Januar-Juli 2014 gegenüber Januar-Juli 2013), Südkorea (+10 %) und den Vereinigten Staaten (+5 %) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+12 %), der Türkei (+7 %), China (+6 %) und der Schweiz (+5 %). Die deutlichsten Rückgänge der EU28 Ausfuhren wurden mit der Schweiz (-22 %), Russland (-12 %) und Indien (-10 %) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge der EU28 Einfuhren mit Russland und Norwegen (je -7 %) sowie Brasilien (-5 %).

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+59,4 Mrd. Euro im Januar-Juli 2014 gegenüber +52,9 Mrd. im Januar-Juli 2013), ging aber mit der Schweiz (+24,2 Mrd. gegenüber +50,5 Mrd.) und der Türkei (+11,0 Mrd. gegenüber +17,1 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit Norwegen (-21,2 Mrd. gegenüber -24,3 Mrd.) und blieb mit China (-72,5 Mrd. gegenüber -73,1 Mrd.) und Russland (-50,6 Mrd. gegenüber -50,5 Mrd.) nahezu stabil.

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+124,5 Mrd. Euro im Januar-Juli 2014), gefolgt von den Niederlanden (+34,6 Mrd.), Italien (+24,3 Mrd.), Irland (+20,1 Mrd.) und der Tschechischen Republik (+10,0 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-76,2 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-43,2 Mrd.), Spanien (-13,6 Mrd.) und Griechenland (-12,4 Mrd.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG