Das BMWi hat die Studie „Wieder da – Rückwanderung von Unternehmerinnen und Unternehmern nach Ostdeutschland“ vorgestellt. Darin werden u. a. die Motive von Heimkehrern für die Rückkehr nach Ostdeutschland beleuchtet und die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen im Osten dargelegt.
BMWi, Pressemitteilung vom 06.11.2014
Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, hat am 06.11.2014 die Studie „Wieder da – Rückwanderung von Unternehmerinnen und Unternehmern nach Ostdeutschland“ vorgestellt. Anhand von 11 biografischen Skizzen werden die Motive von Heimkehrern für die Rückkehr nach Ostdeutschland beleuchtet.
Zugleich werden die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen im Osten dargelegt.
Staatssekretärin Gleicke: „Die am 07.11.2014 vorgelegte Untersuchung belegt, was für ein attraktiver Standort der Osten für engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer ist.
Die öffentliche Diskussion war lange Zeit stark auf die Abwanderung nach Westen fixiert.
Gleichzeitig gab es in den vergangenen Jahren aber auch eine Zuwanderung nach Ostdeutschland, und zu dieser Geschichte gehören auch die zahlreichen Unternehmensgründungen durch Rückkehrer. Die jetzt mit der vorliegenden Studie untersuchten 11 biografischen Skizzen beschreiben anschaulich sehr unterschiedliche Unternehmensgründungen und Branchen. Sie würdigen die Leistung derer, die in die alte Heimat zurückgekehrt sind und dort etwas aufgebaut haben. Diese Menschen haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die ostdeutsche Wirtschaft heute über ein stabiles Fundament verfügt und dass die im Grundgesetz verankerte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse eine echte Perspektive hat.“
Die Studie wurde im Auftrag der Ostbeauftragten vom nexus Institut durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden 17 ausführliche lebensgeschichtliche Interviews mit Unternehmerinnen und Unternehmern geführt, die eine Ost-West-Ost-Biografie kennzeichnet.
Die Interviews zeigen, dass die Unternehmensgründer neue Erfahrungen und Kenntnisse mitbringen, die wesentlich zur Modernisierung der regionalen Wirtschaft beitragen. Gleichzeitig kennen die Rückkehrer den Wert der in der alten Heimat vorhandenen Netzwerke, die einen wichtigen Grund für ihre Standortentscheidung dargestellt haben.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BMWi.
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Quelle: DATEV eG