Grüne wollen Hinweisgeber schützen

Hinweisgeber sollen nach dem Willen von Bündnis 90/Die Grünen künftig besser vor Diskriminierungen geschützt werden. Die Fraktion hat deshalb einen Entwurf für ein Whistleblower-Schutzgesetz vorgelegt.

 

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 06.11.2014

 

 

Quelle: hib-Nr. 566/2014

 

Hinweisgeber sollen nach dem Willen von Bündnis 90/Die Grünen künftig besser vor Diskriminierungen geschützt werden. Die Fraktion hat deshalb einen Entwurf für ein Whistleblower-Schutzgesetz (18/3039) vorgelegt, in dem sie beklagt, dass Menschen, die auf Missstände und rechtswidrige Vorgänge in Unternehmen, Institutionen oder Behörden hinweisen, neben Mobbing auch arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur Kündigung oder gar strafrechtliche Konsequenzen drohen. Hierdurch entstehe für Mitarbeiter ein Gewissenskonflikt, weil sie entscheiden müssten, ob sie über Missstände sprechen oder lieber schweigen, schreiben die Grünen.

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Quelle: DATEV eG