Nach ersten Schätzungen von Eurostat ergab sich für den Euroraum (ER18) im September 2014 ein Überschuss von 18,5 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +10,8 Mrd. im September 2013. Die EU28 wies dagegen einen Überschuss von 2,6 Mrd. Euro auf, gegenüber -0,7 Mrd. im September 2013.
Überschuss von 2,6 Mrd. Euro für die EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 17.11.2014
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im September 2014 ein Überschuss von 18,5 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +10,8 Mrd. im September 2013. Im August 2014 hatte der Saldo +8,6 Mrd. betragen, gegenüber +7,2 Mrd. im August 2013. Im September 2014 gegenüber August 2014 erhöhten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 4,2 % und die Einfuhren um 3,0 %.
Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im September 2014 einen Überschuss von 2,6 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt auf, gegenüber -0,7 Mrd. im September 2013. Im August 20142 hatte der Saldo -8,8 Mrd. betragen, gegenüber -2,3 Mrd. im August 2013. Im September 2014 gegenüber August 2014 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 5,8 % und die Einfuhren um 3,2 %.
EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis August 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-230,6 Mrd. Euro im Januar-August 2014 gegenüber -253,3 Mrd. im Januar-August 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+165,8 Mrd., gegenüber +181,4 Mrd.).
Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+10 % im Januar-August 2014 gegenüber Januar-August 2013), Südkorea (+8 %) und den Vereinigten Staaten (+4 %) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+9 %), der Türkei (+6 %), China und der Schweiz (je +5 %). Die deutlichsten Rückgänge der EU28 Ausfuhren wurden mit der Schweiz (-23 %), Russland (-12 %) und Indien (-9 %) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge der EU28 Einfuhren mit Russland und Norwegen (je -8 %) sowie Brasilien (-5 %).
Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+65,1 Mrd. Euro im Januar-August 2014 gegenüber +60,8 Mrd. im Januar-August 2013), ging aber mit der Schweiz (+26,0 Mrd. gegenüber +56,0 Mrd.) und der Türkei (+12,6 Mrd. gegenüber +18,9 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit Norwegen (-23,7 Mrd. gegenüber -28,0 Mrd.) und blieb mit China (-85,4 Mrd. gegenüber -85,3 Mrd.) und Russland (-58,0 Mrd. gegenüber -59,0 Mrd.) nahezu stabil.
Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+138,8 Mrd. Euro im Januar-August 2014), gefolgt von den Niederlanden (+38,5 Mrd.), Italien (+26,2 Mrd.), Irland (+23,2 Mrd.) und der Tschechischen Republik (+10,8 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-89,8 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-49,3 Mrd.), Spanien (-16,6 Mrd.) und Griechenland (-13,6 Mrd.).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG