Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer hat sich im November nach viermaliger Verschlechterung leicht verbessert. Die ostdeutschen Unternehmen sind mit ihren derzeitigen Geschäften zufriedener als im Vormonat. Der November bringt zumindest kurzzeitig Entlastung für die schwächelnde ostdeutsche Konjunktur.
ifo Institut, Pressemitteilung vom 27.11.2014
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer hat sich im November nach viermaliger Verschlechterung leicht verbessert. Die ostdeutschen Unternehmen sind mit ihren derzeitigen Geschäften zufriedener als im Vormonat. Jedoch haben sich die ungünstigen Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate abermals eingetrübt. Der November bringt zumindest kurzzeitig Entlastung für die schwächelnde ostdeutsche Konjunktur.
Der Geschäftsklimaindex für das ostdeutsche Verarbeitende Gewerbe ist im November gestiegen. Analog zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Ostdeutschland stufen die hiesigen Industriefirmen ihre momentane Geschäftssituation besser ein. Aber mit Blick in die Zukunft haben die pessimistischen Stimmen wieder zugenommen; die Geschäftserwartungen werden insgesamt als ungünstig beurteilt. Die Exporterwartungen der ostdeutschen Industriefirmen haben nur geringfügig abgenommen.
Im ostdeutschen Handel zeigen sich im November unterschiedliche Tendenzen. Während sich das Geschäftsklima im Großhandel verschlechtert, ist der Indikator im hiesigen Einzelhandel etwas gestiegen. Die beiden ostdeutschen Handelsstufen stecken weiterhin im konjunkturellen Abschwung fest.
Im Bauhauptgewerbe Ostdeutschlands hat sich das Geschäftsklima im November wieder etwas aufgehellt. Die befragten ostdeutschen Baufirmen berichten zwar von nicht mehr so guten Geschäften wie im Vormonat. Jedoch blicken sie der zukünftigen Entwicklung nicht mehr so pessimistisch entgegen.
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Quelle: DATEV eG