Laut Eurostat stieg das saisonbereinigte BIP gegenüber dem Vorquartal im Euroraum (ER18) um 0,2 % und in der EU28 um 0,3 %. Im zweiten Quartal 2014 war das BIP im Euroraum um 0,1 % und in der EU28 um 0,2 % gestiegen.
+0,8 % bzw. +1,3 % im Vergleich zum dritten Quartal 2013
Eurostat, Pressemitteilung vom 05.12.2014
Im dritten Quartal 2014 stieg das saisonbereinigte BIP gegenüber dem Vorquartal im Euroraum (ER18) um 0,2 % und in der EU28 um 0,3 %, laut zweiter Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im zweiten Quartal 2014 war das BIP im Euroraum um 0,1 % und in der EU28 um 0,2 % gestiegen.
Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im dritten Quartal 2014 im Euroraum um 0,8 % und in der EU28 um 1,3 % zu, nach +0,8 % bzw. +1,3 % im Vorquartal.
Im Verlauf des dritten Quartals 2014 stieg das BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 1,0 % (nach +1,1 % im zweiten Quartal 2014). Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich das BIP um 2,4 % (nach +2,6 % im Vorquartal).
Wachstum des BIP nach Mitgliedstaat
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das dritte Quartal 2014 vorliegen, verzeichneten Rumänien (+1,8 %), Polen (+0,9 %) sowie Griechenland, Slowenien und das Vereinigte Königreich (je +0,7 %) das höchste Wachstum im Vergleich zum Vorquartal. Zypern (-0,4 %), Österreich (-0,3 %) und Italien (-0,1 %) verbuchten Rückgänge.
Bestandteile des BIP und Beiträge zum Wachstum
Im dritten Quartal 2014 stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Euroraum um 0,5 % und in der EU28 um 0,6 % (nach +0,3 % bzw. +0,4 % im Vorquartal). Die Bruttoanlageinvestitionen verringerten sich im Euroraum um 0,3 % und nahmen in der EU28 um 0,5 % zu (nach -1,2 % bzw. -0,6 %). Die Ausfuhren erhöhten sich im Euroraum um 0,8 % und in der EU28 um 0,6 % (nach +1,4 % bzw. +1,0 %). Die Einfuhren stiegen im Euroraum um 1,2 % und in der EU28 um 1,1 % (nach +1,3 % bzw. +1,0 %).
Der Beitrag der Konsumausgaben der privaten Haushalte zum BIP-Wachstum hatte sowohl im Euroraum als auch in der EU28 einen positiven Einfluss (+0,3 Prozentpunkte).
Der Beitrag der Bruttoanlageinvestitionen zum BIP-Wachstum hatte im Euroraum einen negativen Einfluss (-0,1 Pp.) und in der EU28 einen positiven Einfluss (+0,1 Pp.). Der Beitrag des Handelsbilanzsaldos zum BIP-Wachstum hatte in beiden Gebieten einen negativen Einfluss. Der Beitrag der Vorratsveränderungen hatte im Euroraum keinen Einfluss und in der EU28 einen positiven Einfluss (+0,1 Pp.).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG