Verarbeitendes Gewerbe Oktober 2014: Umsatz saisonbereinigt +1,1 % zum Vormonat

Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Oktober 2014 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,1 % höher als im September 2014. Für September 2014 ergab sich nach Korrektur ein Rückgang um 0,3 % gegenüber August 2014.

 

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 09.12.2014

 
Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Oktober 2014 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,1 % höher als im September 2014. Für September 2014 ergab sich nach Korrektur ein Rückgang um 0,3 % gegenüber August 2014.

 

Im Oktober 2014 erhöhte sich der Inlandsumsatz um 0,6 %, der Auslandsumsatz um 1,7 %. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts stieg der Umsatz mit der Eurozone um 2,1 %, der Umsatz mit dem übrigen Ausland um 1,4 %.

 

Die einzelnen Wirtschaftszweige entwickelten sich unterschiedlich. Den höchsten Umsatzzuwachs gab es mit +3,3 % bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen. Hier lagen der Inlandsumsatz im Oktober 2014 um 0,8 % und der Auslandsumsatz um 5,8 % höher als im Vormonat. Den stärksten Rückgang gab es in der Metallerzeugung und -bearbeitung (-1,0 %). Hier sank der Inlandsumsatz um 0,3 %, der Auslandsumsatz um 1,9 %.

 

Im Jahresvergleich lag der arbeitstäglich bereinigte Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im Oktober 2014 real 2,1 % über dem Vorjahresmonat. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern blieb auf dem Niveau des Vorjahresmonats, der Auslandsumsatz dagegen stieg um 4,4 %. Dabei erhöhten sich der Absatz in die Eurozone um 5,7 % und der Absatz ins übrige Ausland um 3,5 %.

 

Kumuliert von Januar bis Oktober 2014 lag das arbeitstäglich bereinigte Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 2,8 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Inlandsgeschäft nahm dabei um 1,4 % zu, der Auslandsumsatz stieg um 4,3 %.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.

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Quelle: DATEV eG