Im November 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie laut Schätzungen von Eurostat gegenüber Oktober 2014 im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 %. Im Oktober waren die Preise im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,5 % zurückgegangen.
Rückgang um 0,4 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 08.01.2015
Im November 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Oktober 2014 im Euroraum (ER18) um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Oktober waren die Preise im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,5 % zurückgegangen.
Gegenüber November 2013 verringerten sich die Erzeugerpreise der Industrie im November 2014 im Euroraum um 1,6 % und in der EU28 um 1,8 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 0,3 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im November 2014 gegenüber Oktober 2014 auf einen Rückgang in Höhe von 0,7 % im Energiesektor, von 0,3 % für Vorleistungsgüter und von 0,1 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter und Gebrauchsgüter stabil blieben. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, verringerten sich um 0,2 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 0,4 % auf einen Rückgang in Höhe von 1,2 % im Energiesektor, von 0,3 % für Vorleistungsgüter und von 0,1 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter und Gebrauchsgüter stabil blieben. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, fielen um 0,1 %.
Die Erzeugerpreise der Industrie gingen in nahezu allen Mitgliedstaaten zurück. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Griechenland und Zypern (je -1,4 %), Irland (-1,3 %), Estland (-1,2 %) sowie Spanien, Litauen und die Niederlande (je -1,1 %). Die Erzeugerpreise der Industrie erhöhten sich nur in der Slowakei (+0,3 %), während die Preise in Deutschland stabil blieben.
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 1,6 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im November 2014 gegenüber November 2013 auf einen Rückgang in Höhe von 5,0 % im Energiesektor, von 0,8 % für Verbrauchsgüter und von 0,6 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während sich die Preise für Investitionsgüter um 0,6 % und für Gebrauchsgüter um 1,1 % erhöhten. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,2 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 1,8 % auf einen Rückgang in Höhe von 6,5 % im Energiesektor, von 0,9 % für Verbrauchsgüter und von 0,4 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,7 % und für Gebrauchsgüter um 0,9 % stiegen. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, verringerten sich um 0,2 %.
Die Erzeugerpreise der Industrie fielen in nahezu allen Mitgliedstaaten. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Litauen (-6,6 %), die Niederlande (-4,5 %), Dänemark (-4,2 %), Belgien (-3,9 %) und das Vereinigte Königreich (-3,8 %). Die einzigen Anstiege registrierten Rumänien (+0,5 %) und Bulgarien (+0,3 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG