Rückgang der Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum und in der EU28 im Dezember 2014 gegenüber November 2014 um 1,0 %

Im Dezember 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber November 2014 lt. Schätzungen von Eurostat sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 1,0 %. Im November waren die Preise im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 % zurückgegangen.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 03.02.2015

 
Im Dezember 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber November 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 1,0 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im November waren die Preise im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 % zurückgegangen.

 

Gegenüber Dezember 2013 verringerten sich die Erzeugerpreise der Industrie im Dezember 2014 im Euroraum um 2,7 % und in der EU28 um 3,1 %.

 

Die durchschnittlichen Erzeugerpreise für das Jahr 2014 gingen gegenüber 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU28 um 1,5 % zurück.

 

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 1,0 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Dezember 2014 gegenüber November 2014 auf einen Rückgang in Höhe von 3,1 % im Energiesektor, von 0,5 % für Vorleistungsgüter und von 0,1 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter stabil blieben und die Preise für Gebrauchsgüter um 0,1 % zunahmen. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, verringerten sich um 0,2 %.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 1,0 % auf einen Rückgang in Höhe von 3,7 % im Energiesektor, von 0,4 % für Vorleistungsgüter und von 0,1 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während sich die Preise für Investitionsgüter und Gebrauchsgüter um 0,1 % erhöhten. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, fielen um 0,2 %.

 

Die Erzeugerpreise der Industrie gingen in nahezu allen Mitgliedstaaten zurück. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Griechenland (-3,3 %), die Niederlande (-3,2 %) und Belgien (-2,7 %). Die Erzeugerpreise der Industrie erhöhten sich nur in Estland und Schweden (je +0,3 %) sowie in Zypern und Slowenien (je +0,1 %), während die Preise in Malta stabil blieben.

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 2,7 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Dezember 2014 gegenüber Dezember 2013 auf einen Rückgang in Höhe von 8,3 % im Energiesektor und von 1,0 % für Vorleistungsgüter und Verbrauchsgüter zurückzuführen, während sich die Preise für Investitionsgüter um 0,6 % und für Gebrauchsgüter um 1,3 % erhöhten. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,5 %.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 3,1 % auf einen Rückgang in Höhe von 10,6 % im Energiesektor, von 1,1 % für Verbrauchsgüter und von 0,8 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,7 % und für Gebrauchsgüter um 1,0 % stiegen. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, verringerten sich um 0,4 %.

 

Die Erzeugerpreise der Industrie fielen in nahezu allen Mitgliedstaaten außer in Lettland (+0,5 %). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Litauen (-8,3 %), die Niederlande (-7,8 %), Belgien (-6,8 %), das Vereinigte Königreich (-6,0 %), Dänemark (-5,4 %) und Griechenland (-5,3 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG