Fachkräftemangel ist ein Branchenproblem

Laut dem Fortschrittsbericht der Bundesregierung hat Deutschland keinen akuten flächendeckenden Fachkräftemangel. Jedoch träten in 19 Berufssparten in Bezug auf bestimmte Qualifikationen, Regionen und Branchen Arbeitskräfteengpässe auf. Betroffen seien insbesondere Gesundheits- und Pflegeberufe sowie technische Berufe. Das berichtet der Deutsche Bundestag.

 

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 19.02.2015

Quelle: hib-Nr. 85/2015

Deutschland leidet derzeit nicht unter einem akuten flächendeckenden Fachkräftemangel. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesregierung in ihrem Fortschrittsbericht 2014 zum Fachkräftekonzept, der nun als Unterrichtung (18/4015) vorliegt. Darin heißt es jedoch weiter, dass bereits heute in Bezug auf bestimmte Qualifikationen, Regionen und Branchen Arbeitskräfteengpässe auftreten würden. Die Zahl der sogenannten Engpassberufe habe im Juni 2014 bei 19 Berufsgruppen gelegen. Betroffen seien insbesondere Gesundheits- und Pflegeberufe sowie technische Berufe. Zwar habe die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen und Älteren und die hohe Nettozuwanderung der vergangenen Jahre den demografischen Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bislang ausgeglichen.

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Quelle: DATEV eG