Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben in einer gemeinsamen Erklärung davor gewarnt, den Unternehmen weitere Lasten zuzumuten. In dem Papier verweisen die BDA, der BDI, der DIHK und der ZDH auf die vielen Unsicherheiten, die trotz der aktuell relativ guten Situation für die deutsche Wirtschaft bestehen.
BDA, BDI, DIHK und ZDH, Pressemitteilung vom 13.03.2015
Anlässlich des Gesprächs ihrer Präsidenten am 13.03.2015 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Handwerksmesse in München haben die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft in einer gemeinsamen Erklärung davor gewarnt, den Unternehmen weitere Lasten zuzumuten.
In dem Papier verweisen die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf die vielen Unsicherheiten, die trotz der aktuell relativ guten Situation für die deutsche Wirtschaft bestehen.
Gerade jetzt sei Deutschland gefordert, sich gut für die Zukunft aufzustellen, betonen die Verbände. Es gelte, Standortbedingungen stärker in den Blick zu nehmen und Investitionen endlich Vorrang vor konsumtiven Ausgaben einzuräumen.
Hierfür müsse die Politik verlässliche Signale setzen – etwa bei den Themen Wagniskapital, Bürokratieabbau oder Erbschaftsteuer; für Infrastrukturinvestitionen müssten finanzielle Spielräume genutzt werden.
BDA, BDI, DIHK und ZDH skizzieren in ihrer Erklärung den Handlungsbedarf rund um Fachkräftemangel, Energiewende und Außenhandel. Dabei fordern sie unter anderem die Wiederherstellung der Tarifeinheit, eine bessere Erschließung der Arbeitsmarktpotenziale, mehr Unterstützung für den Netzausbau oder einen raschen Abschluss der Verhandlungen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP.
Die Erklärung „Herausforderungen annehmen, Belastungen stoppen“ finden Sie auf der Homepage des DIHK.
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Quelle: DATEV eG