Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2015 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,9 % höher als im Juni 2015.
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 08.09.2015
Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2015 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,9 % höher als im Juni 2015. Für Juni 2015 ergab sich nach Korrektur ein Rückgang um 1,9 % (ursprünglich -2,1 %) gegenüber Mai 2015.
Im Juli 2015 erhöhte sich der Inlandsumsatz gegenüber Juni 2015 um 0,2 %, der Auslandsumsatz stieg um 3,7 %. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts stieg der Umsatz mit der Eurozone um 2,4 %, der Umsatz mit dem übrigen Ausland um 4,7 %.
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige gab es den stärksten Umsatzzuwachs bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Hier stieg der Umsatz um 5,3 %. Dabei nahmen der Inlandsumsatz im Juli 2015 um 2,6 % und der Auslandsumsatz um 6,8 % im Vergleich zum Vormonat zu. Den stärksten Rückgang gab es mit -1,0 % bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen. Hier stieg der Inlandsumsatz zwar um 4,1 %, der Auslandsumsatz sank jedoch um 4,4 %.
Im Jahresvergleich lag der arbeitstäglich bereinigte Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im Juli 2015 real 2,5 % über dem Vorjahresstand. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern stieg um 0,1 %, der Auslandsumsatz um 4,9 %. Dabei erhöhten sich der Absatz in die Eurozone um 8,0 % und der Absatz ins übrige Ausland um 3,0 %.
Kumuliert von Januar bis Juli 2015 lag das arbeitstäglich bereinigte Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe real um 1,9 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Inlandsgeschäft nahm dabei um 0,1 % zu, der Auslandsumsatz stieg um 3,6 %.
Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2010 = 100).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamts.
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Quelle: DATEV eG