Deutsche Industrie erwartet weiter langsames Exportwachstum

Der zunehmende Pessimismus der Exportindustrie in den vergangenen Monaten ist lt. ifo Institut gestoppt. Nach fünf Rückgängen in Folge stiegen die ifo Exporterwartungen von 7,4 auf 7,7 Saldenpunkte. Die schwierige konjunkturelle Situation in den Schwellenländern und die Ereignisse in China scheinen keinen weiteren negativen Einfluss zu haben.

 

ifo Exporterwartungen – Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im September 2015

ifo Institut, Pressemitteilung vom 25.09.2015

 
Der zunehmende Pessimismus der Exportindustrie in den vergangenen Monaten ist gestoppt. Nach fünf Rückgängen in Folge stiegen die ifo Exporterwartungen von 7,4 auf 7,7 Saldenpunkte. Die schwierige konjunkturelle Situation in den Schwellenländern und die Ereignisse in China scheinen keinen weiteren negativen Einfluss zu haben.

 

Von größeren Exportchancen in den kommenden Monaten berichtete erneut der Maschinenbau. Die Unternehmen schraubten zum dritten Mal in Folge ihre Erwartungen nach oben. Zusätzliche Impulse erwarten auch Firmen aus der Metall- und Computerindustrie sowie der Pharmazie. Eine schwächere Exportdynamik ist hingegen in der Chemie- und Elektroindustrie zu erwarteten. Auswirkungen des Abgas-Skandals finden sich nicht in der Umfrage, weil sie abgeschlossen wurde, bevor der bekannt wurde.

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.

 

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Quelle: DATEV eG