Im September 2015 fielen die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber August 2015 sowohl im Euroraum (ER19) als auch in der EU28 um 0,3 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Eurostat, Pressemitteilung vom 04.11.2015
Im September 2015 fielen die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber August 2015 sowohl im Euroraum (ER19) als auch in der EU28 um 0,3 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Im August 2015 waren die Preise im Euroraum um 0,8 % und in der EU28 um 0,9 % gesunken. Gegenüber September 2014 verringerten sich die Erzeugerpreise in der Industrie im September 2015 im Euroraum um 3,1 % und in der EU28 um 3,8 %.
Erzeugerpreise in der Industrie auf dem Inlandsmarkt
Euroraum Industrie insgesamt EU28 Industrie insgesamt Euroraum Industrie insgesamt ohne Energie EU28 Industrie insgesamt ohne Energie Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat Im Euroraum ist der Rückgang um 0,3 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im September 2015 gegenüber August 2015 darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 0,8 %, die Preise für Vorleistungsgüter um 0,5 % und für Gebrauchsgüter um 0,1 % fielen, während die Preise für Investitionsgüter unverändert blieben und für Verbrauchsgüter um 0,1 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,2 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 0,3 % darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 0,7 %, die Preise für Vorleistungsgüter um 0,5 % und für Gebrauchsgüter um 0,1 % fielen, während die Preise für Verbrauchsgüter unverändert blieben und die Preise für Investitionsgüter um 0,1 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,2 %.
Die Erzeugerpreise in der Industrie sanken in allen Mitgliedstaaten, mit Ausnahme von Belgien und Malta (je +0,5 %) sowie Frankreich (+0,1 %). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Irland (-2,0 %), die Slowakei (-1,3 %), Litauen (-1,1 %), Portugal (-1,0 %), Estland und Spanien (je -0,9 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG