Im Jahr 2015 sank die Zahl der Unternehmensaufgaben im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 % deutlich und liegt nun nach Angaben des IfM Bonn bei 328.000. Trotz der rückläufigen Entwicklung bei den gewerblichen Unternehmensschließungen bleibt der sog. „Gründungssaldo“ mit rund 29.400 Unternehmen negativ. Zum fünften Mal in Folge sank die Gesamtzahl der Existenzgründungen (-3,7 %) und liegt nun bei 298.500.
2015: Weniger Unternehmensaufgaben, aber auch weniger gewerbliche Existenzgründungen
IfM Bonn, Pressemitteilung vom 04.04.2016
Trotz der rückläufigen Entwicklung bei den gewerblichen Unternehmensschließungen bleibt der sog. „Gründungssaldo“ – die Differenz aus Gründungen und Schließungen – mit rund 29.400 Unternehmen negativ, da der rückläufige Trend bei den gewerblichen Existenzgründungen anhält: Zum fünften Mal in Folge sank die Gesamtzahl der Existenzgründungen (-3,7 %) und liegt nun bei 298.500.
„Ein Lichtblick am Horizont ist, dass die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen in 2015 entgegen dem allgemeinen Trend geringfügig stieg“, erklärte Dr. Rosemarie Kay, stellvertretende Geschäftsführerin des IfM Bonn. „Diese Gründungen besitzen eine größere wirtschaftliche Bedeutung als beispielsweise Gründungen im Kleingewerbe, weil mit ihnen zumeist die Schaffung von Arbeitsplätzen einhergeht.“ Die Anzahl der Kleingewerbegründungen war im vergangenen Jahr um 5,8 % gesunken, die der Nebenerwerbsgründungen um 1 %.
„Tendenziell wirkte sich in 2015 die weiterhin gute Lage auf dem Arbeitsmarkt negativ auf das Gründungsgeschehen aus. Die Erwerbstätigen finden offenbar noch immer ausreichend attraktive alternative Beschäftigungsmöglichkeiten“, begründete Dr. Rosemarie Kay die sinkende Bereitschaft zur Existenzgründung. Für das laufende Jahr erwartet sie, dass sich die rückläufige Tendenz abschwächt.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des IfM Bonn.
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Quelle: DATEV eG