Industrieproduktion im Euroraum um 0,8 % gesunken

Im März 2016 sank die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Februar 2016 im Euroraum (ER19) um 0,8 % und in der EU28 um 0,5 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

 

Industrieproduktion im Euroraum um 0,8 % gesunken

 

Rückgang um 0,5 % in der EU28

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 12.05.2016

 

Im März 2016 sank die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Februar 2016 im Euroraum (ER19) um 0,8 % und in der EU28 um 0,5 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Februar 2016 war die Industrieproduktion im Euroraum um 1,2 % und in der EU28 um 1,0 % gesunken.

 

Gegenüber März 2015 erhöhte sich die Industrieproduktion im März 2016 im Euroraum um 0,2 % und in der EU28 um 0,3 %.

 

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

 

Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 0,8 % im März 2016 gegenüber Februar 2016 darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Verbrauchsgütern um 1,9 %, von Investitionsgütern um 1,1 %, von Vorleistungsgütern um 0,8 % und von Gebrauchsgütern um 0,4 % zurückging, während die Produktion von Energie um 2,0 % zunahm.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 0,5 % darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Verbrauchsgütern um 1,4 %, von Vorleistungsgütern und Investitionsgütern um jeweils 0,7 % und von Gebrauchsgütern um 0,5 % zurückging, während die Produktion von Energie um 1,7 % zunahm.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Irland (-11,2 %), Litauen (-3,5 %) und Estland (-3,3 %) die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion, die größten Zuwächse wurden in Kroatien (+5,0 %), Lettland (+4,3 %), der Tschechischen Republik (+1,4 %) und Spanien (+1,3 %) registriert.

 

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

 

Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,2 % im März 2016 gegenüber März 2015 darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Investitionsgütern um 1,6 % und von Vorleistungsgütern sowie Gebrauchsgütern um jeweils 1,1 % zunahm, während die Produktion von Energie um 0,7 % und von Verbrauchsgütern um 3,0 % zurückging.

 

In der EU28 ist der Anstieg um 0,3 % darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Investitionsgütern um 1,8 %, von Gebrauchsgütern um 1,4 % und von Vorleistungsgütern um 0,7 % zunahm, während die Produktion von Energie um 0,4 % und von Verbrauchsgütern um 2,5 % zurückging.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Kroatien (+6,9 %), Schweden (+4,9 %) und Slowenien (+4,4 %) die größten Zuwächse der Industrieproduktion, die stärksten Rückgänge wurden in Irland (-10,6 %), Malta (-5,4 %), Estland (-4,8 %) und Griechenland (-4,1 %) registriert.

 

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Quelle: DATEV eG