Der Bund der Steuerzahler hat bei den Finanzverwaltungen nachgehakt, wie lange die Bearbeitungszeit von Einkommensteuererklärungen dauert.
Nachgefragt: Die Bearbeitungszeiten in den Finanzverwaltungen
BdSt, Pressemitteilung vom 23.05.2016
„Es ist nicht akzeptabel, wenn Bürger unnötig lange auf ihre Steuerbescheide warten müssen. Denn viele erwarten eine Steuererstattung für die von ihnen bezahlten Steuern“, betont BdSt-Präsident Reiner Holznagel. „Auch wenn die Ämter im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich etwas schneller geworden sind, darf es nicht vom Wohnort abhängen, wie schnell die Bürger ihren Steuerbescheid erhalten.“
Im Einzelnen: In Hamburg erhielten Arbeitnehmer ihren Steuerbescheid im Durchschnitt in 38 Tagen und damit am schnellsten. Bürger in NRW warten mitunter sechs Monate auf ihren Steuerbescheid. Trotz gleicher Computerprogramme benötigen die Finanzämter für die Bearbeitung der Steuererklärungen damit unterschiedlich lange. Der BdSt-Präsident stellt klar: „Die Finanzverwaltung hat in einem aktuellen Gesetzgebungsverfahren mehr Service versprochen. Jetzt muss sie liefern! Künftig sollen Steuererklärungen häufiger automatisch bearbeitet werden – dadurch können die Durchlaufzeiten deutlich sinken. Wenn innerhalb von zehn Tagen eine Steuererklärung korrekt bearbeitet werden kann, wäre dies ein tolles Ergebnis.“
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BdSt.
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Quelle: DATEV eG