Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im April 2016

Wie das BMWi mitteilt, sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im April gegenüber dem Vormonat um 2,0 % gesunken.

 

BMWi, Pressemitteilung vom 06.06.2016

 

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im April preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vormonat um 2,0 % gesunken. Der Umfang an Großaufträgen war leicht überdurchschnittlich. Die Vorleistungsgüterproduzenten konnten ein kräftiges Auftragsplus verzeichnen (+4,8 %). Die Bestellungen für Investitionsgüter waren dagegen merklich rückläufig (-6,1 %). Ausschlaggebend für das Ergebnis im April war der Rückgang der Auslandsaufträge aus dem Nicht-Euroraum (-8,3 %), von Ländern innerhalb des Euroraums kamen indes positive Impulse. Bestellungen aus dem Inland verzeichneten ein spürbares Plus. Mit den Aprildaten wurde auch der Berichtsmonat März merklich nach oben revidiert.

 

 

In der Tendenz blieben die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe leicht aufwärts gerichtet. Im Zwei- bzw. Dreimonatsvergleich erhöhten sie sich um 1,2 % bzw. 0,5 %.

 

 

Der schwache Einstieg in das zweite Vierteljahr ergab sich vor allem aus den aktuell sehr schwankungsanfälligen Auftragseingängen der Investitionsgüterproduzenten aus dem Nicht-Euroraum, die nach einem zweistelligen Zuwachs (+11,0 %) im Vormonat im April einen zweistelligen Rückpralleffekt erlebten (-13,3 %). Insgesamt nehmen die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe in der Tendenz weiter moderat zu, insbesondere die Aufträge aus dem Inland stiegen den dritten Monat in Folge an.

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Quelle: DATEV eG