Die EU-Kommission will den Kampf gegen die Finanzströme von Terroristen verschärfen und verstärkt gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorgehen. Entsprechende Vorschläge hat die Kommission am 05.07.2016 angenommen.
EU-Kommission, Pressemitteilung vom 05.07.2016
EU-Kommissar Pierre Moscovici, zuständig für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll, sagte: „Die jüngsten Leaks haben Schlupflöcher enthüllt, die es Steuervermeidern immer noch erlauben, Offshore-Mittel zu verstecken. Diese Schlupflöcher müssen geschlossen werden und unsere Maßnahmen, um Steuermissbrauch auszumerzen, müssen intensiviert werden.“
EU-Justizkommissarin Věra Jourová erklärte: „Heute haben wir strengere Transparenzvorschriften vorgeschlagen, um die Terrorismusfinanzierung zu unterbinden und unseren Kampf gegen Geldwäsche und Steuerumgehung zu intensivieren. Die Aktualisierung der Vierten Geldwäscherichtlinie schließt Schlupflöcher für Terroristen, Kriminelle und alle, die durch kreativen Umgang mit Steuervorschriften deren Tätigkeiten finanzieren möchten. Eine bessere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung dieser Probleme wird den entscheidenden Unterschied machen.“
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Quelle: DATEV eG