Industrieproduktion im Euroraum um 1,2 % gesunken

Im Mai 2016 sank die saisonbereinigte Industrieproduktion lt. Schätzungen von Eurostat gegenüber April 2016 im Euroraum um 1,2 % und in der EU28 um 1,1 %.

 

Industrieproduktion im Euroraum um 1,2 % gesunken

 

Rückgang um 1,1 % in der EU28

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 13.07.2016

 

Im Mai 2016 sank die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber April 2016 im Euroraum (ER19) um 1,2 % und in der EU28 um 1,1 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

 

Im April 2016 war die Industrieproduktion im Euroraum um 1,4 % und in der EU28 um 1,5 % gestiegen. Gegenüber Mai 2015 erhöhte sich die Industrieproduktion im Mai 2016 im Euroraum um 0,5 % und in der EU28 um 1,1 %.

 

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

 

Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 1,2 % im Mai 2016 gegenüber April 2016 darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Energie um 4,3 %, von Investitionsgütern um 2,3 %, von Gebrauchsgütern um 1,4 %, von Vorleistungsgütern um 0,4 % und von Verbrauchsgütern um 0,1 % zurückging.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 1,1 % darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Energie um 3,3 %, von Investitionsgütern um 2,0 %, von Gebrauchsgütern um 0,7 %, von Vorleistungsgütern um 0,5 % und von Verbrauchsgütern um 0,3 % abnahm.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten die Niederlande (-7,8 %), Portugal (-4,4 %), Griechenland (-4,3 %) und Rumänien (-4,0 %) die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion, während in Litauen (+3,9 %), Lettland (+2,4 %), Slowenien (+0,6 %) und Malta (+0,3 %) Zuwächse registriert wurden.

 

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

 

Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,5 % im Mai 2016 gegenüber Mai 2015 darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Vorleistungsgütern sowie von Verbrauchsgütern um jeweils 0,8 % und von Investitionsgütern um 0,3 % zunahm, während die Produktion von Energie um 1,1 % und von Gebrauchsgütern um 0,9 % zurückging.

 

In der EU28 ist der Anstieg um 1,1 % darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Verbrauchsgütern um 1,5 %, von Investitionsgütern um 1,0 % und von Vorleistungsgütern sowie von Gebrauchsgütern um jeweils 0,8 % zunahm, während die Produktion von Energie um 2,0 % zurückging.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten die Slowakei (+6,0 %), Irland (+5,8 %), Lettland (+5,1 %) und Slowenien (+5,0 %) die größten Zuwächse der Industrieproduktion, die stärksten Rückgänge wurden in Malta (-3,7 %), Bulgarien (-3,3 %) und Portugal (-2,4 %) registriert.

 

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Quelle: DATEV eG