Laut ifo Institut hat sich die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum aufgrund der weniger positiven Erwartungen geringfügig verschlechtert. Die aktuelle Lage hingegen habe sich verbessert.
ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum bleibt eingetrübt
ifo Institut, Pressemitteilung vom 04.08.2016
Am positivsten beurteilt wurde die Lage weiterhin in Deutschland und Irland. Im Mittelfeld mit einer zufriedenstellenden Situation rangieren Belgien, Estland, Lettland, Litauen, die Niederlande, Österreich, sowie die Slowakei und Slowenien. Von diesen Ländern verbesserte sich die Einschätzung der Lage vor allem in Österreich und Litauen. Dagegen gehörten nach Meinung der WES-Experten Griechenland und Portugal zu den wenigen Ländern, wo sich die bisher schon ungünstige Wirtschaftslage weiter verschlechterte. Auch für Finnland, Frankreich, Italien und Spanien überwiegen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen.
Die Konjunkturerwartungen für das kommende halbe Jahr trübten sich in der Mehrheit der Länder weiter ein, bleiben aber per Saldo im positiven Bereich. Lediglich für Frankreich, Griechenland, Lettland und Portugal sind die WES-Experten skeptisch bezüglich des weiteren Konjunkturverlaufs. In Spanien hingegen sind die Experten wieder etwas positiver gestimmt. Für 2016 wird im Euroraum mit einer Inflationsrate in Höhe von 0,7 Prozent gerechnet. Mittelfristig (2021) liegen die Inflationserwartungen weiterhin bei 1,8 Prozent.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.
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Quelle: DATEV eG