Die Einfuhrpreise waren im Oktober 2016 um 0,6 % niedriger als im Oktober 2015. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Importpreise im Oktober 2016 gegenüber September 2016 deutlich um 0,9 %.
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 29.11.2016
Im Vergleich zum September 2016 stiegen die Preise für importierte Energie deutlich um 8,1 %. Elektrischer Strom verteuerte sich um 32,2 %, Steinkohle um 10,0 %, Rohöl um 9,4 %, Mineralölerzeugnisse um 9,2 % und Erdgas um 3,3 %.
Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im Oktober 2016 um 0,4 % niedriger als im Oktober 2015 (+0,2 % gegenüber September 2016). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex im Oktober 2016 um 0,7 % unter dem Stand des Vorjahres (+0,4 % gegenüber September 2016).
Starke Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im Oktober 2016 unter anderem auch bei importiertem Holzstoff und Zellstoff (-9,3 %), Rohkupfer (-8,2 %) und Rohaluminium (-7,4 %). Dagegen wurden unter anderem Rohkaffee (+20,8 %), Eisenerze (+14,2 %) und Schweinefleisch (+11,6 %) deutlich teurer eingekauft als vor einem Jahr.
Der Index der Ausfuhrpreise lag im Oktober 2016 um 0,1 % unter dem Stand von Oktober 2015. Im September 2016 hatte die Jahresveränderungsrate bei -0,6 % gelegen, im August 2016 bei -0,9 %. Gegenüber dem Vormonat September 2016 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,3 %.
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Quelle: DATEV eG