Die EU-Kommission hat die Ergebnisse der Ausgabe 2017 des Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) veröffentlicht, mit dem sich die Leistung der 28 Mitgliedstaaten in unterschiedlichsten Bereichen darstellen lässt.
EU-Kommission, Pressemitteilung vom 03.03.2017
Insgesamt hat die EU zwar Fortschritte gemacht und ihre digitale Leistungsfähigkeit im Vergleich zum letzten Jahr um 3 Prozenpunkte verbessert, doch die Entwicklung könnte schneller gehen, zumal es auch große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten gibt (die Kluft zwischen den Ländern mit den größten und den geringsten Fortschritten in der Digitalisierung beträgt 37 Prozentpunkte gegenüber 36 Prozentpunkten 2014). Ganz vorn liegen dieses Jahr Dänemark, Finnland, Schweden und die Niederlande, gefolgt von Luxemburg, Belgien, dem Vereinigten Königreich, Irland, Estland und Österreich. Die drei Spitzenreiter der EU sind auch weltweit führend und liegen noch vor Südkorea, Japan und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die größten Fortschritte in der EU haben die Slowakei und Slowenien gemacht. Trotz einiger Verbesserungen hinken mehrere Mitgliedstaaten wie Polen, Kroatien, Italien, Griechenland, Bulgarien und Rumänien in ihrer digitalen Entwicklung im Vergleich zum EU-Durchschnitt immer noch hinterher. Einzelne Länderprofile sind online abrufbar.
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Quelle: DATEV eG