Jedes dritte Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe sieht sich im Digitalisierungsprozess als (sehr) gut aufgestellt. Darunter viele kleine Unternehmen. Folglich sehen sie auch kaum Digitalisierungsbedarf. Das IfM Bonn warnt vor absehbaren Wertschöpfungsnachteilen.
IfM Bonn warnt vor absehbaren Wertschöpfungsnachteilen
IfM Bonn, Pressemitteilung vom 16.03.2017
Digitale Vorreiter zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine konkrete Strategie verfolgen, innovationsaktiv sind, über eine eigene IT-Abteilung verfügen und oftmals Geschäftsbeziehungen ins Ausland besitzen. „In Unternehmen, die eine Digitalisierungsstrategie verankert haben, laufen die Geschäftsprozesse effizienter. Zudem haben sie öfter smarte Produkte im eigenen Sortiment“ berichtet Projektleiterin Dr. Annette Icks. „Allerdings haben viele Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe noch nicht die strategische Bedeutung von digitalen Schnittstellen zu den Kunden erkannt. Diese Unternehmen laufen Gefahr, dass virtuelle Plattformanbieter den Wertschöpfungsteil übernehmen. Auch wird es für die produzierenden Unternehmen zunehmend schwieriger, einen entstandenen Rückstand zu Mitbewerbern aufzuholen. Man darf schließlich nicht vergessen, dass die Entwicklung von smarten Produkten umfassende organisatorische Herausforderungen mit sich bringt“, so Dr. Annette Icks.
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Quelle: DATEV eG