Wie das BMWi mitteilt, haben sich die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2018 gegenüber dem Vormonat um 1,6 % verringert.
Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2018
BMWi, Pressemitteilung vom 06.02.2019
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben sich die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,6 % verringert. Die Bestellungen aus dem Inland gingen im Dezember um -0,6 % zurück. Die Aufträge aus dem Ausland nahmen erneut merklich um 2,3 % gegenüber dem Vormonat ab. Während die Ordereingänge aus dem Euroraum um 3,2 % anstiegen, sind die Bestellungen aus dem Nichteuroraum kräftig um 5,5 % gesunken. Der Anteil an Großaufträgen war deutlich unterdurchschnittlich.Für das vierte Quartal insgesamt ergab sich dennoch ein Orderplus von 0,3 %. Dabei verzeichneten die Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten Rückgänge um 3,4 % bzw. 0,7 %. Bei den Investitionsgütern war indes ein Plus von 2,8 % zu beobachten. Stützend wirkte, dass die Automobilindustrie bei der Bewältigung der WLTP-Problematik voranschreitet. Im vierten Quartal nahmen die Aufträge in der Kfz-Industrie um 10,2 % gegenüber dem schwachen dritten Quartal zu. Die meisten anderen Wirtschaftszweige mussten hingegen Rückgänge der Auftragseingänge verzeichnen. So nahmen die Auftragseingänge im Maschinenbau um 0,4 % und in der chemischen Industrie um 1,9 % ab.
Der Rückgang der Bestellungen im Dezember spricht dafür, dass sich die Durststrecke in der Industrie zunächst fortsetzt. Auch die jüngsten Stimmungsindikatoren deuten auf eine gedämpfte Industriekonjunktur zu Jahresbeginn hin.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BMWi.
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