OECD-Bericht zur Energiebesteuerung
Die Studie unterstreicht, dass Länder mit hohen Steuersätzen auf konventionelle Energieträger und Länder mit niedrigen Steuersätzen auf erneuerbare Energieträger einen Beitrag dazu leisten können, die Wirtschaftsstruktur nachhaltig zu transformieren. Die meisten OECD-Mitgliedstaaten folgen diesem Ansatz bereits, jedoch reicht die Differenz zwischen den beiden Steuersätzen häufig nicht aus, um eine nachhaltige Transformation anzustoßen. Für Deutschland liegt der Unterschied lediglich bei etwas über 1,50 Euro pro GJ, was keine allzu großen Anreize für einen Umbau der Wirtschaftsstruktur geben dürfte. Es bleibt abzuwarten, wie sich das von der Bundesregierung vorgelegte Klimapaket auf diesen Umstand auswirken wird.
Die OECD rät den Mitgliedstaaten, ihre Steuersysteme so zu reformieren, dass deutlich stärkere Anreize davon ausgehen, Strom aus erneuerbaren Quellen zu generieren. Dies könnten bereits selbst aufkommensneutrale Reformen ermöglichen.
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