Konjunktur: Jedes dritte Unternehmen will 2026 Stellen abbauen

Die wirtschaftliche Lage bleibt auch im neuen Jahr angespannt: Wie die aktuelle Konjunkturumfrage des IW Köln zeigt, will jeder dritte Betrieb 2026 Personal abbauen. Auch bei den Investitionen sind die Unternehmen zurückhaltend.

IW Köln, Pressemitteilung vom 02.11.2025

Die wirtschaftliche Lage bleibt auch im neuen Jahr angespannt: Wie die aktuelle Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, will jeder dritte Betrieb 2026 Personal abbauen. Auch bei den Investitionen sind die Unternehmen zurückhaltend.

Nach einer kurzen Erholung im Frühjahr 2025 hat sich die wirtschaftliche Stimmung zuletzt wieder eingetrübt, wie eine neue IW-Unternehmensbefragung zeigt. Das hat Folgen für den Arbeitsmarkt: 36 Prozent der Unternehmen planen, im kommenden Jahr Stellen zu streichen, nur 18 Prozent schaffen neue Jobs. Vor allem in der Industrie sind die Aussichten trüb: 41 Prozent der befragten Unternehmen wollen Stellen abbauen, nur etwa jede siebte Industriefirma will neue Arbeitsplätze schaffen. Für die Umfrage hat das IW im Oktober knapp 2.000 Unternehmen befragt – drei Viertel von ihnen rechnen damit, 2026 weniger oder höchstens genauso viel zu produzieren wie derzeit.

Investitionskrise verschärft sich

Auch die Investitionen dürften zurückgehen: Nur 23 Prozent der Unternehmen wollen im kommenden Jahr mehr investieren als 2025. 33 Prozent wollen hingegen weniger investieren. Damit verschärft sich die Investitionskrise in Deutschland:  Eine über fünf Halbjahre anhaltende Phase negativer Investitionserwartungen gab es bei der IW-Konjunkturumfrage seit der bundesweiten Erhebung nicht.

Regional gehen die Einschätzungen weit auseinander. Optimismus herrscht im Norden und in Bayern, wo viele Betriebe für 2026 mit steigender Produktion rechnen. Im Rest des Landes überwiegt schlechte Stimmung – besonders im Nordosten: Hier erwartet fast die Hälfte der Unternehmen einen Rückgang der Produktion, nur 17 Prozent rechnen mit besseren Geschäften.

Warten auf Wirtschaftswende

„Stellenabbau statt Wirtschaftswende: Die Unternehmen leiden unter dem großen geopolitischen Stress“, sagt IW-Konjunkturexperte Michael Grömling. Dazu kommen hausgemachte Standortprobleme – hohe Kosten für Energie, Sozialversicherungen und Bürokratie. „Ohne staatliche Reformen wird es immer unwahrscheinlicher, dass die milliardenschweren Sonderprogramme der Bundesregierung die erhoffte und notwendige Wirkung entfalten.“

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln)

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Kfz-Versicherung im September 2025 um 10,9 % teurer als ein Jahr zuvor

Für die Versicherung ihres Kraftfahrzeugs mussten Verbraucher im September 2025 um 10,9 % höhere Preise als im Vorjahresmonat zahlen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 04.11.2025

Den Herbst nutzen viele Autobesitzerinnen und -besitzer zum Wechsel der Autoversicherung oder für einen Werkstattbesuch. Die Preise dafür sind zuletzt überdurchschnittlich gestiegen. Für die Versicherung ihres Kraftfahrzeugs mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im September 2025 um 10,9 % höhere Preise als im Vorjahresmonat zahlen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Pkw-Reparatur verteuerte sich gegenüber dem September 2024 um 5,5 %. Die weitere Pflege rund ums Auto wurde ebenfalls teurer: Die Preise für die Pkw-Inspektion erhöhten sich um 4,8 % und die Preise für die Pkw-Wäsche um 3,6 %. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,4 %.

Kfz-Versicherung, Pkw-Inspektion und -Reparatur auch mittelfristig überdurchschnittlich verteuert

Auch mittelfristig stiegen verschiedene Preise zum Unterhalt des Autos deutlich. Im Jahr 2024 war die Kraftfahrzeugversicherung 43,6 % teurer als im Jahr 2020. Pkw-Inspektion (+28,3 %) und Pkw-Reparatur (+27,0 %) verteuerten sich im selben Zeitraum ebenfalls überdurchschnittlich. Für die Pkw-Wäsche mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 2024 um 18,6 % höhere Preise als 2020 zahlen. Damit verteuerte sich die Pkw-Wäsche etwas unterdurchschnittlich. Denn: Die Verbraucherpreise insgesamt erhöhten sich im selben Zeitraum um 19,3 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Umsatz im Dienstleistungsbereich im August 2025 um 0,5 % niedriger als im Vormonat

Der Dienstleistungssektor in Deutschland hat im August 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt sowohl real als auch nominal 0,5 % weniger Umsatz erwirtschaftet als im Juli 2025.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 05.11.2025

Umsatz im Dienstleistungsbereich, August 2025 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)

-0,5 % zum Vormonat (real)
-0,5 % zum Vormonat (nominal)
+0,2 % zum Vorjahresmonat (real)
+1,6 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im August 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt sowohl real (preisbereinigt) als auch nominal (nicht preisbereinigt) 0,5 % weniger Umsatz erwirtschaftet als im Juli 2025. Verglichen mit dem Vorjahresmonat August 2024 verzeichnete der Umsatz einen Anstieg von real 0,2 % und nominal von 1,6 %.

Den größten realen Umsatzrückgang im August 2025 gegenüber dem Vormonat verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit einem Minus von 1,7 %, gefolgt vom Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Rückgang von 1,4 %. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) sowie den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen fiel der Rückgang mit einem Minus von 0,3 % bzw. 0,1 % moderater aus. Im Gegensatz hierzu stiegen die realen Umsätze im Bereich Verkehr und Lagerei um 0,3 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat September 2025

Nach vier Rückgängen in Folge sind laut BMWE die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September wieder angestiegen.

BMWE, Pressemitteilung vom 05.11.2025

Nach vier Rückgängen in Folge sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September wieder angestiegen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts erhöhte sich das Ordervolumen preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,1 % gegenüber August; gleichzeitig wurde der August-Wert leicht auf -0,4 % von zuvor -0,8 % nach oben revidiert. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen nahmen die Auftragseigänge der Industrie insgesamt um 1,9 % gegenüber dem Vormonat zu. Im gesamten dritten Quartal unterschritten die Auftragseingänge in der Industrie das Niveau des Vorquartals um 3,0 %.

Bei den Inlandsaufträgen ergab sich im September nach dem kräftigen Zuwachs im August ein Rückgang um 2,5 %. Die Order aus dem Ausland legten dagegen um 3,5 % zu, wobei insbesondere die Nachfrage aus dem Nich-Euroraum mit +4,3 % kräftig anzog. Aus dem Euroraum erhöhten sich die Bestellungen im Vormonatsvergleich um 2,1 %.

In der Betrachtung der Gütergruppen zeigten sich im Vormonatsvergleich kräftige Auftragszuwächse bei Konsum- (+6,2 %) und insbesondere bei Verbrauchsgüterproduzenten (+7,2 %), vor allem aus dem Inland. Die Ordereingänge in den gewichtigen Bereichen der Investitions- (0,0 %) und Vorleistungsgüterproduzenten (+1,4 %) blieben dagegen verhalten.

Nach Branchen verzeichneten insbesondere die Bekleidungsindustrie (+40,3 %) kräftige Auftragszuwächse; auch die Order für elektrische Ausrüstungen (+9,5 %) und im sonstigen Fahrzeugbau (+7,5 %) erhöhten sich im September deutlich, wobei letztere durch Großaufträge aus dem Ausland geprägt sein dürften. Rückgänge ergaben sich dagegen bei der Nachfrage nach energieintensiven Produkten wie Metallerzeugnissen (-19,0 %), Metallerzeugung (-5,6 %), Herstellung von Papier und Pappe (-1,8 %) sowie chemischen Erzeugnisse (-1,0%).

Nachdem die Auftragslage im August von einem kräftigen Anstieg der Inlands- und einem Rückgang der Auslandsnachfrage geprägt war, zeigt sich zuletzt eine Gegenbewegung. Eine klare Tendenz ist damit noch nicht feststellbar; die Entwicklung der Auftragslage bleibt angesichts der anhaltenden geopolitischen Unwägbarkeiten und zuletzt Unsicherheiten um die Versorgungslage bei wichtigen Vorprodukten fragil.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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Was der Mittelstand in Deutschland jetzt braucht

Die Staatssekretärin Gitta Connemann informierte sich im IfM Bonn über die aktuellen Forschungsergebnisse des Instituts.

IfM Bonn, Pressemitteilung vom 04.11.2025

Staatssekretärin Gitta Connemann informierte sich im IfM Bonn über die aktuellen Forschungsergebnisse des Instituts

„Das IfM ist das Zentrum der wissenschaftlichen Forschung rund um den Mittelstand – entstanden aus einem Briefwechsel zwischen Ludwig Erhard und Konrad Adenauer. Diese Wurzeln zeigen: Der Mittelstand ist mehr als eine Wirtschaftsgröße. Er ist nicht nur Rückgrat, sondern Zukunft unseres Landes. Und es ist Haltung, Herzblut und Heimat“, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann bei ihrem Besuch Ende Oktober im IfM Bonn.

Als ein Beispiel, was nach Ansicht der Beauftragten der Bundesregierung für den Mittelstand dringend angegangen werden müsse, seien die fehlenden gesetzlichen Mutterschutzleistungen für schwangere Selbstständige: „In Deutschland haben selbständige Unternehmerinnen keinen gesetzlichen Anspruch auf Mutterschutz. Damit werden ausgerechnet die Frauen benachteiligt, die Arbeitsplätze schaffen, Steuern zahlen und Innovationen vorantreiben. Betrieb oder Familie – vor diese Frage darf keine Frau mehr gestellt werden. Deutschland braucht jede Gründerin, jede Nachfolgerin, jede Familienunternehmerin. Selbständige Frauen und Unternehmerinnen verdienen endlich faire Bedingungen, um Familie und Betrieb unter einen Hut zu bringen. Dafür werden wir auf Bundesebene konkrete Lösungen vorschlagen.“ Welche Konsequenzen die fehlenden Mutterschutzleistungen für selbstständige Handwerkerinnen haben, zeigte IfM-Wissenschaftlerin Dr. Susanne Schlepphorst in ihrem Vortrag auf: „Dies führt dazu, dass viele von diesen Selbstständigen während der Schwangerschaft regelmäßig körperliche Tätigkeiten ausführen, die bei Angestellten zu Schutzmaßnahmen oder Beschäftigungsverboten führen würden. Auch lassen sie ihre berufliche Tätigkeit erst wenige Tage vor der Geburt vollständig ruhen – und kehren nach nur wenigen Wochen wieder in ihren Betrieb zurück.“ Die aktuell diskutierte Umlagefinanzierung des Verdienstausfalls während der Mutterschutzfristen stelle eine solidarische Lösung dar. Gleichwohl dürfe aber auch nicht übersehen werden, dass es für viele selbstständig erwerbstätige Frauen rund um die Geburt ihres Kindes schwierig bleibe, ihren Betrieb komplett zu schließen.

In einem weiteren Vortrag unterstrich IfM-Wissenschaftler Michael Holz die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels beim Thema „Bürokratie“: weg vom Kontrollgedanken und hin zu mehr Praxistaulichkeit der Rechtsvorschriften – nicht zuletzt, um auf Seiten der Unternehmen psychologische Kosten wie Ohnmacht oder Wut über oftmals als unverhältnismäßig empfundene Bürokratievorschriften zu reduzieren. Im schlechtesten Fall würden diese zu „autonomem Bürokratieabbau“ führen, das heißt, ein Teil der Vorgaben wird bewusst nicht erfüllt. Entlang des gesamten Regulierungskreislaufs sollten daher systematisch Maßnahmen umgesetzt werden, so dass übermäßige Bürokratie gar nicht erst entsteht bzw. gezielt abgebaut werden kann. Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann griff die Studienergebnisse des IfM Bonn auf und erklärte: „Bürokratierückbau ist ein Muss. Der Mittelstand braucht nicht mehr Vorschriften, sondern mehr Freiraum. Überregulierung kostet Zeit, Geld, Innovationskraft – alles das, was unsere Betriebe händeringend an anderer Stelle brauchen. Der Mittelstand verdient unser Vertrauen. Der Anfang ist mit der Modernisierungsagenda und unseren Praxischecks gemacht. Aber das reicht nicht – auch im Interesse des Staates. Bürokratierückbau ist das preiswerteste Konjunkturprogramm, das es gibt.“

„Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn zeichnet sich durch eine interdisziplinäre und praxisnahe Forschungsweise aus. Dies trägt dazu bei, dass wir die Lage, Entwicklung und Probleme des Mittelstandes umfassend erforschen können und mit Hilfe von Handlungsempfehlungen für die Politik zur Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen beitragen können“, resümierte anschließend IfM-Präsidentin Professor Dr. Dr. h.c. Friederike Welter, die zugleich Professorin an der Universität Siegen ist, den guten Austausch mit der Beauftragten der Bundesregierung für den Mittelstand Gitta Connemann. Alle Forschungsergebnisse sind auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung (www.ifm-bonn.org) abrufbar.

Quelle: IfM Bonn

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: China stabilisiert den Welthandel

Der Containerumschlag-Index des RWI Essen ist laut aktueller Schnellschätzung im September mit saisonbereinigt 136,7 Punkten gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Ohne den deutlichen Anstieg des Containerumschlags in den chinesischen Häfen wäre der Rückgang des Gesamtindexes deutlich stärker ausgefallen.

RWI Essen, Pressemitteilung vom 31.10.2025

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist laut aktueller Schnellschätzung im September mit saisonbereinigt 136,7 Punkten gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Ohne den deutlichen Anstieg des Containerumschlags in den chinesischen Häfen wäre der Rückgang des Gesamtindexes deutlich stärker ausgefallen. In den unterschiedlichen Entwicklungen dürften sich die Reaktionen der Handelspartner auf die US-Zollpolitik widerspiegeln. In Europa normalisiert sich der Containerumschlag bereits wieder, nachdem er im Zuge der Einigung mit den USA deutlich gestiegen war. In China belebt er sich angesichts der Einigung mit den USA erst jetzt wieder.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im September auf 136,7 Punkte gegenüber 137,3 Punkten (revidiert) im Vormonat leicht gesunken.
  • Beim Nordrange-Index, der Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung im nördlichen Euroraum und in Deutschland gibt, ist erneut ein deutlicher Rückgang von 117,0 Punkten (revidiert) auf 115,3 Punkte im September zu verzeichnen.
  • In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag deutlich gestiegen – von 151,7 Punkten im Vormonat (revidiert) auf 153,3 Punkte.
  • Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für Oktober 2025 wird am 27. November 2025 veröffentlicht.

Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef Torsten Schmidt: „Die US-Zollpolitik prägt nach wie vor den weltweiten Containerumschlag. Die Unternehmen reagieren mit ihren Exporten in die USA kurzfristig auf Ankündigungen der US-Administration. Ein Ende der längerfristigen Anpassungen an die neue Rolle der USA in der Weltwirtschaft zeichnet sich noch nicht ab, auch weil die meisten Vereinbarungen noch nicht abschließend geregelt sind. Wie stark diese Dauerspannung den Welthandel letztlich schwächt, lässt sich derzeit noch nicht beziffern.“

Quelle: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

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Einzelhandelsumsatz im September 2025 real um 0,2 % höher als im Vormonat

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im September 2025 gegenüber August 2025 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 0,2 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,1 % gestiegen.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 31.10.2025

Einzelhandelsumsatz, September 2025 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
+0,2 % zum Vormonat (real)
+0,1 % zum Vormonat (nominal)
+0,2 % zum Vorjahresmonat (real)
+1,7 % zum Vorjahresmonat (nominal)

August 2025 (revidiert, kalender- und saisonbereinigt)
-0,5 % zum Vormonat (real)
-0,3 % zum Vormonat (nominal)
+1,4 % zum Vorjahresmonat (real)
+2,7 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2025 gegenüber August 2025 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 0,2 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,1 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2024 stieg der Umsatz real ebenfalls um 0,2 % und nominal um 1,7 %. Im August 2025 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Juli 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 0,5 % (vorläufiger Wert: -0,2 %) und nominal 0,3 % (vorläufiger Wert: +0,1 %).

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg im September 2025 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt sowohl real als auch nominal um 0,3 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2024 verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen Anstieg von real 0,2 % und nominal 2,9 %.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im September 2025 gegenüber dem Vormonat sowohl real als auch nominal um 0,6 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2024 wuchs der Umsatz hier real um 0,2 % und nominal um 1,1 %.

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im September 2025 gegenüber dem Vormonat ein Umsatzplus von real 0,4 % und nominal 0,6 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2024 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 3,7 % und nominal 4,4 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Importpreise im September 2025: -1,0 % gegenüber September 2024

Die Importpreise waren im September 2025 um 1,0 % niedriger als im September 2024. Im August 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,5 % gelegen, im Juli bei -1,4 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im September 2025 gegenüber dem Vormonat August 2025 um 0,2 %.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 31.10.2025

Importpreise, September 2025
-1,0 % zum Vorjahresmonat
+0,2 % zum Vormonat

Exportpreise, September 2025
+0,6 % zum Vorjahresmonat
0,0 % zum Vormonat

Die Importpreise waren im September 2025 um 1,0 % niedriger als im September 2024. Im August 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,5 % gelegen, im Juli bei -1,4 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im September 2025 gegenüber dem Vormonat August 2025 um 0,2 %.

Die Exportpreise lagen im September 2025 um 0,6 % höher als im September 2024. Im August 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,5 % gelegen, im Juli 2025 bei +0,6 %. Gegenüber August 2025 veränderten sich die Ausfuhrpreise im Durchschnitt nicht (0,0 %).

Energie mit größtem Einfluss auf Rückgang der Importpreise im Vorjahresvergleich

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im September 2025 hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -11,0 % gegenüber September 2024. Gegenüber August 2025 stiegen die Energiepreise im Durchschnitt um 1,1 %.

Alle Energieträger waren im September 2025 günstiger als im September 2024: Steinkohle mit -18,6 % (-1,8 % gegenüber August 2025), rohes Erdöl mit -14,6 % (-1,8 % gegenüber August 2025), Erdgas mit -11,2 % (+4,8 % gegenüber August 2025), elektrischer Strom mit -6,3 % (-5,0 % gegenüber August 2025) sowie Mineralölerzeugnisse mit -3,8 % (+1,3 % gegenüber August 2025).

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise veränderten sich die Importpreise im September 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat und dem Vormonat leicht nach oben (jeweils +0,1 %). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 0,4 % unter dem Stand von September 2024, aber 0,2 % über dem Stand von August 2025.

Preissenkungen auch bei Vorleistungs- und Investitionsgütern

Die Importpreise für Vorleistungsgüter lagen 0,4 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,4 % gegenüber August 2025), für Investitionsgüter waren sie 0,5 % niedriger als im Vorjahresmonat (-0,1 % gegenüber August 2025).

Preissteigerungen weiterhin bei Konsumgütern und landwirtschaftlichen Gütern

Die Preise für importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im September 2025 um 1,1 % höher als im Vorjahr. Gegenüber dem Vormonat sanken sie um 0,3 %. Importierte Verbrauchsgüter waren 1,8 % teurer als im September 2024 (-0,2 % gegenüber August 2025), während sich importierte Gebrauchsgüter im Vorjahresvergleich um 1,1 % verbilligten (-0,3 % gegenüber August 2025).

Bei den Verbrauchsgütern musste insbesondere für Nahrungsmittel mit +7,2 % deutlich mehr bezahlt werden als im September 2024. Gegenüber August 2025 fielen die Preise hier aber um 0,2 %. Mehr als im September 2024 kosteten vor allem geschälte Haselnüsse (+83,1 %), Kaffee (geröstet oder entkoffeiniert; +39,8 %), Rindfleisch (+33,3 %), Geflügelfleisch (+29,0 %), Orangensaft (+28,8 %) und geschälte Mandeln (+26,9 %). Dagegen waren Zucker (-28,8 %) und Olivenöl (-22,6 %) billiger als im Vorjahresmonat.

Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen im September 2025 um 1,9 % über denen des Vorjahresmonats, aber um 0,9 % unter denen von August 2025. Insbesondere Rohkaffee war deutlich teurer als vor einem Jahr (+35,9 %), gegenüber dem Vormonat gaben die Rohkaffeepreise aber um 1,0 % nach.

Mehr als vor einem Jahr kosteten auch Speisezwiebeln (+34,6 %). Im Vormonatsvergleich wurden sie aber um 15,2 % billiger.

Dagegen lagen unter anderem die Preise für importierte Avocados im Durchschnitt 14,6 % unter denen des Vorjahres, stiegen aber um 16,6 % gegenüber August 2025. Lebende Schweine waren 4,8 % billiger als im September 2024 (-2,1 % gegenüber August 2025).

Konsumgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Exportpreise im Vorjahresvergleich

Bei der Ausfuhr hatten im September 2025 die Preissteigerungen bei Konsumgütern den größten Einfluss auf die Preisentwicklung insgesamt.

Exportierte Konsumgüter waren 1,6 % teurer als im September 2024 (0,0 % gegenüber August 2025). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen um 1,6 % über denen des Vorjahres, Verbrauchsgüter waren 1,5 % teurer als im September 2024. Wie auch bei den Einfuhren, waren bei den exportierten Verbrauchsgütern Nahrungsmittel im Durchschnitt deutlich teurer als im Vorjahresmonat (+4,7 %, aber -0,5 % gegenüber dem Vormonat). Insbesondere Kaffee (entkoffeiniert oder geröstet) wurde zu 47,1 % höheren Preisen exportiert als im September 2024, verbilligte sich aber gegenüber August 2025 um 1,2 %. Dagegen waren Zuckerexporte deutlich billiger als vor einem Jahr (-24,1 %), verteuerten sich aber gegenüber August 2025 um 5,5 %. Deutlich preiswerter gegenüber Vorjahr und Vormonat waren im September 2025 auch Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die Preise um 15,0 %, im Vergleich zum Vormonat um 8,5 %.

Die Exporte landwirtschaftlicher Güter waren im Vorjahresvergleich 0,9 % teurer. Gegenüber August 2025 fielen die Preise deutlich (-3,0 %).

Die Preise für ausgeführte Vorleistungs- und Investitionsgüter lagen 0,4 % über denen von September 2024. Gegenüber dem Vormonat wurden Vorleistungsgüter 0,2 % teurer, das Preisniveau bei Investitionsgütern blieb unverändert.

Dagegen wurde Energie preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat (-3,2 %). Gegenüber August 2025 fielen die Preise hier um 0,5 %. Mineralölerzeugnisse waren 2,9 % billiger als im Vorjahr (+0,7 % gegenüber August 2025), die Erdgaspreise lagen 2,6 % unter denen des Vorjahresmonats (-0,8 % gegenüber August 2025).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle

Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Arbeiten im Ruhestand verbreitet

Die Beschäftigung von Rentnern und Pensionären ist in vielen Betrieben und öffentlichen Dienststellen verbreitet. Das zeigt eine neue Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung. Mehr als die Hälfte der befragten knapp 3.700 Betriebs- und Personalräte berichtet, dass in ihren Einrichtungen Menschen über das Renten- oder Pensionsalter hinaus tätig sind.

Hans-Böckler-Stiftung, Pressemitteilung vom 30.10.2025

55 Prozent der mitbestimmten Betriebe beschäftigen Rentner*innen oder Pensionär*innen

Die Beschäftigung von Rentner*innen und Pensionär*innen ist in vielen Betrieben und öffentlichen Dienststellen verbreitet. Das zeigt eine neue Auswertung der Betriebs- und Personalrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Mehr als die Hälfte der befragten knapp 3.700 Betriebs- und Personalräte berichtet, dass in ihren Einrichtungen Menschen über das Renten- oder Pensionsalter hinaus tätig sind. Diese Beschäftigung folgt oft einem stabilen Muster: 82,5 Prozent der Betriebs- und Personalräte, in deren Betriebe Ruheständler*innen arbeiten, berichten, dass die Betroffenen bereits vor Renten- oder Pensionsbeginn in derselben Einrichtung tätig waren. Und wenn sie weiterbeschäftigt werden, führen sie auch in der Regel ihre bisherige Tätigkeit fort. Rentner*innen und Pensionär*innen gehen ihrer Arbeit jedoch meist mit reduzierter Stundenzahl und ganz überwiegend in Minijobs nach. „Offensichtlich ist also unter den bestehenden Rahmenbedingungen bereits viel möglich und die Beschäftigung dieser Personengruppe folgt auch den Wünschen und Fähigkeiten der Betreffenden und den Einsatzmöglichkeiten in Branchen und Betrieben“, schreiben die Studienautoren Dr. Florian Blank und Dr. Wolfram Brehmer. Die Befunde sind auch vor dem Hintergrund aktueller politischer Diskussionen interessant. Die Bundesregierung will über Steuererleichterungen („Aktivrente“) sowie vereinfachte Befristungsmöglichkeiten die Beschäftigung im Rentenalter fördern. Die Wissenschaftler warnen vor Nebenwirkungen der Pläne: Im ungünstigsten Fall könnten Arbeitgeber die geplante Förderung missbrauchen, um Ältere auszunutzen und Löhne zu drücken.

Die WSI-Befragung ist repräsentativ für Betriebe und Dienststellen mit mehr als 20 Beschäftigten und Betriebs- oder Personalrat. Die Daten von 2023 zeigen, dass rund 55 Prozent der mitbestimmen Betriebe Menschen beschäftigen, die eine Altersrente oder Pension beziehen. Dabei unterscheiden sich Privatwirtschaft und öffentlicher Dienst kaum voneinander. In den genannten Betrieben machen Beschäftigte im Rentenalter 1,4 Prozent der Belegschaft aus. Überdurchschnittlich häufig arbeiten sie in kleineren Betrieben und in Dienstleistungsbranchen.

In der Befragung sollten Betriebs- und Personalräte auch angeben, aus welchen Gründen Ältere weiterbeschäftigt werden. 86 Prozent sagten, Wissen und Fähigkeiten der Älteren würden im Betrieb weiter gebraucht. Knapp 57 Prozent gaben zu Protokoll, dass keine anderen Arbeitskräfte verfügbar gewesen seien und fast ebenso viele, dass sich Rentner*innen und Pensionär*innen flexibel einsetzen ließen. Andere Gründe – Jüngere einarbeiten, Kostenersparnisse – spielten eine geringere Rolle. 89 Prozent gaben zudem an, dass mit der Weiterbeschäftigung den Interessen der Rentner*innen entsprochen werde. Ruheständler*innen werden am häufigsten in Form von Minijobs weiterbeschäftigt. Dies gilt vor allem für die private Wirtschaft.

In aller Regel arbeiten Ruheständler*innen, die im alten Betrieb weiterbeschäftigt sind, auch in ihrem alten Tätigkeitsbereich. Dabei genießen sie üblicherweise keine Vergünstigungen in Form von weniger anstrengenden Aufgaben oder weniger Verantwortung. Sie werden „eingesetzt und behandelt wie jüngere Beschäftigte“, so die Forscher. Im Vergleich zu Jüngeren haben sie aber meist eine geringere Wochenarbeitszeit, können ihre Arbeitszeiten relativ stark selbst bestimmen und müssen keine Nacht- und Schichtarbeit leisten.

Es sei schwer zu sagen, ob die „Aktivrente“ und erleichterte sachgrundlose Befristungen zu noch mehr Beschäftigung im Rentenalter beitragen könnten, schreiben Blank und Brehmer. Zumal viele Beschäftigte lieber früher als später in den Ruhestand wechseln möchten und auch viele Unternehmen Möglichkeiten für einen früheren Ausstieg aus dem Arbeitsleben anbieten.

Die Wissenschaftler sehen aber eine gewisse Gefahr darin, dass die geplanten Gesetzesänderungen einen neuen „zweitklassigen Arbeitnehmer*innenstatus“ schaffen könnten, mit älteren Beschäftigten, die arbeitsrechtlich weniger geschützt sind als ihre jüngeren Kolleg*innen. „Im schlimmsten Fall würde die Verbindung aus der Rente beziehungsweise Pension und der Steuererleichterung im Sinne eines Kombilohns wirken“, erklären Blank und Brehmer. Dann liefe es auf eine Subventionierung von Unternehmen hinaus, die Ältere – die dank Rente weniger auf den Verdienst angewiesen sind – mit geringeren Löhnen abspeisen könnten. Das könnte wiederum Druck auf die Einkommen der regulär Beschäftigten ausüben.

Anstelle der geplanten Änderungen, deren Wirkungen völlig unklar sind und die für den Staatshaushalt eine deutliche Belastung darstellen können, sollte der Fokus auf gute Arbeit, auf die Gesundheit der Beschäftigten und auf Anerkennung ihrer Leistungen gelegt werden. Davon würden alle Beschäftigten, jüngere wie ältere, profitieren und sicher würden auch die Fähigkeit und die Bereitschaft steigen, länger zu arbeiten.

Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des WSI

Quelle: Hans-Böckler-Stiftung

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Inflationsrate im Oktober 2025 voraussichtlich +2,3 %

Die Inflationsrate in Deutschland wird nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Oktober 2025 voraussichtlich +2,3 % betragen.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 30.10.2025

Verbraucherpreisindex, Oktober 2025:
+2,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,3 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Oktober 2025:
+2,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,3 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Oktober 2025 voraussichtlich +2,3 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber September 2025 um 0,3 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Oktober 2025 voraussichtlich +2,8 %.

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