Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 2. Quartal 2018: +0,4 % gegenüber 2. Quartal 2017

Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland lagen im zweiten Quartal 2018 um 0,4 % höher als im zweiten Quartal 2017. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es dabei in den meisten Branchen Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahresquartal.

Erzeugerpreisindizes für Dienstleistungen

Erzeugerpreise für Dienstleistungen im 2. Quartal 2018: +0,4 % gegenüber 2. Quartal 2017

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 28.09.2018

Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland lagen im zweiten Quartal 2018 um 0,4 % höher als im zweiten Quartal 2017. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, gab es dabei in den meisten Branchen Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahresquartal. Einzig für den Wirtschaftsabschnitt „Verkehr und Lagerei“ waren die Preise mit einem Minus von durchschnittlich -1,9 % niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem ersten Quartal 2018 stiegen die Erzeugerpreise für Dienstleistungen insgesamt geringfügig um 0,1 %.

Im Wirtschaftsabschnitt „Verkehr und Lagerei“ war die Preisentwicklung der Wirtschaftszweige uneinheitlich

Am deutlichsten sanken die Erzeugerpreise mit -21,6 % in der See- und Küstenschifffahrt. In der Luftfahrt sanken sie um 1,4 % gegenüber dem zweiten Quartal 2017. Die Preise für Güterbeförderung auf Schiene (+1,4 %) und Straße (+2,1 %) lagen dagegen über dem Niveau des Vorjahresquartals. Auch Unterstützungsleistungen für den Verkehr wie Lagerei (+1,3 %) und Frachtumschlag (+0,5 %) waren teurer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Noch deutlicher waren die Preisanstiege mit +2,8 % bei den Leistungen von Speditionen.

Die Erzeugerpreise für Telekommunikationsleistungen und Informationstechnologie steigen weiterhin

Im Wirtschaftsabschnitt „Information und Kommunikation“ lagen die Preise im zweiten Quartal 2018 im Durchschnitt um 0,9 % höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorquartal blieben sie mit +0,1 % nahezu unverändert. Auffällig in diesem Wirtschaftsabschnitt war, dass sich die Erzeugerpreise für Telekommunikationsleistungen mit +1,5 % und für Dienstleistungen der Informationstechnologie mit +0,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhten. Beide Branchen wiesen bis Ende 2017 eher rückläufige oder stagnierende Preise auf.

Die Erzeugerpreise für freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen lagen im Schnitt um 1,7 % über dem Niveau des Vorjahresquartals. Dabei stiegen die Preise für Leistungen des Wirtschaftszweigs „Werbung“ mit +3,5 % gegenüber dem zweiten Quartal 2017 überdurchschnittlich (+5,7 % gegenüber dem Vorquartal). In den übrigen Branchen dieses Wirtschaftsabschnitts lagen die jeweiligen Preise um maximal 2,2 % höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem ersten Quartal 2018 blieben sie jeweils nahezu unverändert.

Überdurchschnittlicher Anstieg der Erzeugerpreise im Wirtschaftsabschnitt Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen

Überdurchschnittlich stiegen mit +2,6 % die Erzeugerpreise für Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen im Vergleich zum zweiten Quartal 2017. Mit +2,8 % fiel dabei der Preisanstieg bei der Überlassung von Arbeitskräften am höchsten aus. Kräftige Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum gab es aber auch bei der Vermittlung von Arbeitskräften (+2,4 %), bei privaten Wach- und Sicherheitsdiensten (+2,3 %) sowie bei der Reinigung von Gebäuden, Straßen und Verkehrsmitteln (+2,2 %).

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Strompreise verdreifacht – und werden doch unterschätzt

Die Strompreise für einen mittelständischen Industriebetrieb in Deutschland haben sich innerhalb von nur 18 Jahren fast verdreifacht. Während bislang vor allem die EEG-Umlage die Kostensteigerung verursachte, treiben nun drastisch verteuerte CO2-Zertifikate die Preisrallye weiter an. Ein Ende ist, auch aufgrund des deutschen Kernenergie-Ausstiegs Ende 2022, nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund fordert der DIHK die Bundesregierung zum Handeln auf – denn die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Wirtschaft steht auf dem Spiel.

Stromkosten

Strompreise verdreifacht – und werden doch unterschätzt

DIHK, Mitteilung vom 27.09.2018

Die Strompreise für einen mittelständischen Industriebetrieb in Deutschland haben sich innerhalb von nur 18 Jahren fast verdreifacht. Die größten Preistreiber sind staatlich verordnete Zusatzkosten wie Stromsteuer und EEG-Umlage. Diese haben sich seit dem Jahr 2000 verfünfzehnfacht. Für die Stromrechnung eines Mittelständlers mit Verbrauch von fünf Gigawattstunden bedeutet das konkret: Im Jahr 2000 zahlte er noch 30.000 Euro staatlich verordneten Aufschlag auf den „Strompreis roh“, also die Netzentgelte und Beschaffungskosten. Heute sind es bereits 450.000 Euro.

Die Aufwärtsrallye geht weiter, der Treiber wechselt

Bislang hat vor allem die Umlage für Strom aus erneuerbaren Energien, die EEG-Umlage, den Strompreis getrieben, während die reinen Strombeschaffungskosten und auch die Netzentgelte eher sanken. Mittlerweile ist die EEG-Umlage weitgehend stabil – allerdings auf Rekordniveau. Zugleich haben sich die Erzeugungspreise an der Strombörse binnen Jahresfrist von 3 auf 5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) fast verdoppelt. Was auf den ersten Blick als kleiner Cent-Betrag daherkommt, geht am Ende in die Milliarden: Bezogen auf den nicht selbst erzeugten Stromverbrauch der deutschen Wirtschaft pro Jahr (ca. 270 Terawattstunden) bedeutet der Anstieg eine Mehrbelastung von rund 5,4 Milliarden Euro. Dies kommt aber erst im Zeitverlauf voll als Kostenbelastung zum Tragen, da sich viele Unternehmen längerfristig am Terminmarkt mit Strom eindecken. Schließt unser Mittelständler jetzt einen neuen Strombezugsvertrag ab, muss er mit Mehrkosten von 100.000 Euro im Vergleich zu 2017 rechnen.

Umbau der Stromerzeugung schlägt auf die Preise durch

Aus dem langfristigen europäischen Klimaziel für 2050 ergibt sich ein Umbau der Stromversorgung: Statt von Kohlekraftwerken soll der Strom zukünftig verstärkt von Windrädern und Solaranlagen erzeugt werden. Das zentrale Instrument für diesen Umbau ist der Emissionshandel. Über eine jährlich sinkende Höchstmenge legt er fest, wie viel CO2 emittiert werden darf. Die Verknappung hat dazu geführt, dass der Preis innerhalb von nur eineinhalb Jahren von vier Euro pro Tonne auf 25 Euro gestiegen ist – auf mehr als das Sechsfache. Dies wiederum wirkt sich unmittelbar auf den Börsenstrompreis aus. Zudem rentiert sich der Betrieb alter Kohlekraftwerke bei einem solchen Preis vielfach nicht mehr, sodass sie abgeschaltet werden. Hinzu kommt: Deutschland steigt bis Ende 2022 komplett aus der Kernenergie aus. Weitere Preisreaktionen nach oben sind daher mehr als wahrscheinlich.

Die Wirtschaft entlasten

Insbesondere bei der energieintensiven Industrie schlagen diese steigenden Stromkosten voll auf die Wettbewerbsfähigkeit durch. Damit verliert der Standort Deutschland offensichtlich an Attraktivität für energieintensive Produktion – mit den entsprechenden Konsequenzen für Zulieferer und Kunden. Käme jetzt hierzulande noch ein vom Staat zusätzlich beschleunigter Kohleausstieg hinzu, würden die Preise noch schneller steigen und das Problem verschärfen. Eine Entlastung ist dann möglich, wenn die EEG-Umlage zu einem spürbaren Anteil mit mehreren Milliarden aus dem Staatshaushalt finanziert wird. Geld dafür ist jedenfalls vorhanden. Wie dies umgesetzt werden kann, hat der DIHK in einem Positionspapier zusammengefasst.

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Die deutsche Wirtschaft sucht weiterhin Mitarbeiter

Die deutschen Unternehmen vergrößern beständig ihren Personalstamm. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im September auf 104,8 Punkte nur leicht gesunken, nach 105,1 Punkten im August. Haupttreiber der Beschäftigungsentwicklung in Deutschland bleibt der Dienstleistungssektor.

Die deutsche Wirtschaft sucht weiterhin Mitarbeiter

ifo Institut, Pressemitteilung vom 27.09.2018

Die deutschen Unternehmen vergrößern beständig ihren Personalstamm. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im September auf 104,8 Punkte nur leicht gesunken, nach 105,1 Punkten im August. Haupttreiber der Beschäftigungsentwicklung in Deutschland bleibt der Dienstleistungssektor.

Der Rekordwert des Beschäftigungsbarometers im Dienstleistungssektor konnte nicht ganz gehalten werden. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist in der Branche jedoch weiterhin sehr hoch. Auch im Handel tendierte das Barometer etwas schwächer. In der Industrie zog die Arbeitskräfte-Nachfrage wieder an. Der Maschinenbau und die Elektrobranche sind hier wichtige Treiber. Auch im Bauhauptgewerbe werden wieder mehr Mitarbeiter gesucht. Jedoch berichtete jedes fünfte Unternehmen, dass fehlende Arbeitskräfte ihre Produktion behindern.

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Kaum Fortschritt bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung

Vier Monate nach Fristablauf hadert die deutsche Wirtschaft lt. Bitkom weiterhin mit der Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Erst ein Viertel (24 Prozent) der Unternehmen in Deutschland hat die DS-GVO vollständig umgesetzt. Weitere 40 Prozent haben die Regeln größtenteils umgesetzt, drei von zehn (30 Prozent) teilweise. Gerade erst begonnen mit den Anpassungen haben 5 Prozent der Unternehmen.

Kaum Fortschritt bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung

Bitkom, Pressemitteilung vom 27.09.2018

  • Nur ein Viertel der Unternehmen ist bereits DS-GVO-konform
  • Wirtschaft fordert Erleichterungen für KMU
  • ePrivacy-Verordnung ist den meisten bekannt

Vier Monate nach Fristablauf hadert die deutsche Wirtschaft weiterhin mit der Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Erst ein Viertel (24 Prozent) der Unternehmen in Deutschland hat die DS-GVO vollständig umgesetzt. Weitere 40 Prozent haben die Regeln größtenteils umgesetzt, drei von zehn (30 Prozent) teilweise. Gerade erst begonnen mit den Anpassungen haben 5 Prozent der Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter mehr als 500 Unternehmen aus Deutschland, die der Digitalverband Bitkom im Rahmen seiner Privacy Conference vorgestellt hat. Bei einer früheren Bitkom-Befragung im Mai 2018 hatten bereits 24 Prozent der Unternehmen die Selbsteinschätzung gegeben, bis zum Ende der Umsetzungsfrist am 25. Mai 2018 vollständig DS-GVO-konform zu sein. „Die Bilanz ist ernüchternd. Bei der Umsetzung der DS-GVO haben sich viele Unternehmen klar verschätzt. Für andere ist die komplette Umsetzung wohl kein zeitliches Problem, sondern ein Ideal, das gar nicht zu erreichen ist“, sagte Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Recht und Sicherheit. „Vielen ist offenbar auch erst im Laufe der Prüfung und Anpassung ihrer Prozesse bewusst geworden, was für einen Nachholbedarf sie beim Datenschutz haben.“

Die große Mehrheit der Unternehmen beklagt höhere Aufwände durch die DS-GVO im laufenden Betrieb. Acht von zehn Unternehmen (78 Prozent) geben dies an, davon 45 Prozent einen deutlichen Mehraufwand. Im Mai 2018 kamen nur 58 Prozent der Unternehmen zu dieser Einschätzung. Nur jedes fünfte befragte Unternehmen (19 Prozent) rechnet mit gleichbleibendem Aufwand im laufenden Betrieb, vier Monate zuvor waren es noch 34 Prozent. Vor allem die erweiterten Dokumentations- und Informationspflichten machen den allermeisten zu schaffen. So hat für 96 Prozent der Aufwand für die Erfüllung der Dokumentationspflichten zugenommen, 87 Prozent bestätigen dies für die Erfüllung der Informationspflichten. Ebenso haben Unternehmen Mühe damit, das eigene Personal zu den neuen Datenschutzregeln zu schulen. Acht von zehn (78 Prozent) geben dies an. „Für die Unternehmen bleibt die DS-GVO auch langfristig ein Kraftakt“, so Dehmel.

Unternehmen fordern Nachbesserungen

Fast alle Unternehmen fordern deshalb, dass die neuen Regeln nachgebessert werden. 96 Prozent sind dieser Meinung. Sechs von zehn (61 Prozent) sagen sogar: Die DS-GVO muss auf jeden Fall vereinfacht werden. An erster Stelle stehen dabei grundsätzliche Erleichterungen für kleinere Betriebe. 90 Prozent derer, die Nachbesserungen fordern, geben dies an. 83 Prozent fordern, die Informationspflichten der DS-GVO praxisnäher zu gestalten. Gut ein Drittel (37 Prozent) wünscht sich, dass die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten eingeschränkt wird. Dehmel: „Gänzlich neue Datenschutzpflichten sind gerade für kleine Unternehmen nur schwer zu stemmen.“

Bei der allgemeinen Bewertung der Datenschutz-Grundverordnung hat sich das Stimmungsbild innerhalb eines Jahres deutlich verschlechtert. Fast zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) sagen derzeit: Die DS-GVO macht unsere Geschäftsprozesse komplizierter. Im September 2017 sagten dies nur 42 Prozent. Nur noch 30 Prozent sind der Meinung, dass ihnen die DS-GVO Vorteile bringt. Ein Jahr zuvor waren es noch 39 Prozent. Jedes achte Unternehmen (12 Prozent) konstatiert: Die DS-GVO stellt eine Gefahr für unser Geschäft dar. Dennoch sehen viele Befragte auch positive Effekte der DS-GVO. 62 Prozent meinen, die neuen Datenschutzregeln werden zu einheitlicheren Wettbewerbsbedingungen in der EU führen. 46 Prozent sehen in der DS-GVO einen Wettbewerbsvorteil für europäische Unternehmen.

ePrivacy-Verordnung ist den meisten ein Begriff

Neben der Datenschutz-Grundverordnung müssen sich Unternehmen demnächst auf ein weiteres Regelwerk für den Datenschutz einstellen, die sogenannte ePrivacy-Verordnung. Diese Verordnung soll die DS-GVO im Bereich der elektronischen Kommunikation ergänzen und wird derzeit auf EU-Ebene verhandelt. Den meisten Unternehmen ist diese Verordnung ein Begriff. So haben 86 Prozent bereits von der ePrivacy-Verordnung gehört, davon haben sich wiederum drei Viertel (75 Prozent) schon mit der Thematik auseinandergesetzt. Doch insgesamt steht die Wirtschaft der ePrivacy-Verordnung gespalten gegenüber. Drei Viertel (79 Prozent) derer, die sich bereits inhaltlich damit auseinandergesetzt haben, sagen: Die ePrivacy-Verordnung schafft einheitliche Wettbewerbsbedingungen für unterschiedliche Kommunikations-anbieter. Vier von zehn (40 Prozent) meinen, dass dadurch der Online-Werbemarkt in Europa einbrechen könnte. Und immerhin 8 Prozent geben bereits jetzt an, dass die ePrivacy-Verordnung Innovationen verhindere. Dehmel: „Mit ihren zahlreichen Sonderregelungen gefährdet der bisherige Entwurf der ePrivacy-Verordnung neue Geschäftsmodelle im Bereich Internet der Dinge sowie Künstliche Intelligenz. Aber auch Software-Updates und werbebasierte Webseiten können dadurch eingeschränkt werden.“

Privacy Conference

Zur Privacy Conference veröffentlicht Bitkom zwei Datenschutz-Leitfäden, die zum Download verfügbar sind. Der Leitfaden „Machine Learning und die Transparenzanforderungen der DS-GVO“ analysiert Machine-Learning-Verfahren und die Kompatibilität mit den Transparenzpflichten der DS-GVO sowie die Rechtsgrundlage, auf deren Basis Machine Learning aus datenschutzrechtlicher Sicht funktionieren kann. Der Leitfaden „ePrivacy und Digital Analytics & Optimiziation“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen der DS-GVO und der ePrivacy-Verordnung auf Analyseverfahren im Bereich Online-Werbung und -Marketing.

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Verbraucherpreise im September 2018 voraussichtlich um 2,3 % höher als im September 2017

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im September 2018 voraussichtlich 2,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber August 2018 voraussichtlich um 0,4 %.

Verbraucherpreise im September 2018 voraussichtlich um 2,3 % höher als im September 2017

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 27.09.2018

Verbraucherpreisindex, September 2018:

  • +2,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • +0,4 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, September 2018:

  • +2,2 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • +0,4 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im September 2018 voraussichtlich 2,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber August 2018 voraussichtlich um 0,4 %.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im September 2018 im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 2,2 % erhöhen, gegenüber August 2018 steigt er voraussichtlich um 0,4 %.

Die endgültigen Ergebnisse für September 2018 werden am 12. Oktober 2018 veröffentlicht.

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Konsumklima im Sommerhoch

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt im September lt. GfK eine im Großen und Ganzen positive Entwicklung. Konjunktur- und Einkommenserwartung legen zu, während die Anschaffungsneigung geringe Einbußen hinnehmen muss.

Konsumklima im Sommerhoch

GfK, Pressemitteilung vom 27.09.2018

Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt im September eine im Großen und Ganzen positive Entwicklung. Konjunktur- und Einkommenserwartung legen zu, während die Anschaffungsneigung geringe Einbußen hinnehmen muss. Für Oktober prognostiziert GfK wieder einen leichten Anstieg des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,6 Punkte.Nicht nur das Wetter, sondern auch die Konsumstimmung zeigen sich im September von ihrer sommerlichen Seite. Trotz politischer Turbulenzen steigt der Konjunktur- und Einkommensoptimismus. Dagegen verzeichnet die Anschaffungsneigung ein kleines Minus, weist aber immer noch ein überaus gutes Niveau auf. Da die Sparneigung unverändert bleibt, kann das Konsumklima leicht zulegen.

Konjunkturerwartung setzt Aufwärtstrend fort

Die Konjunkturaussichten legen im September zum zweiten Mal in Folge zu. Mit einem Plus von 4,9 Zählern klettert der Indikator auf 27,1 Punkte. Damit scheint die bis Juli zu beobachtende etwa halbjährige Talfahrt beendet zu sein und der Indikator liegt wieder im Aufwärtstrend. Zum Vorjahr steht allerdings noch ein Minus von gut sechs Punkten zu Buche.

Nach wie vor scheint der Handelskonflikt der EU mit den USA sowie ein drohender harter Brexit den Konjunkturoptimismus nicht nachhaltig zu beeinträchtigen. Die Verbraucher sehen Deutschland auf einem soliden Wachstumskurs, wenn auch die Wirtschaftsdynamik des vergangenen Jahres etwas nachlassen dürfte. Dies zeigt sich bislang auch in der tatsächlichen Entwicklung. So konnte das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gegenüber der Vorperiode um 0,5 Prozent zulegen. Zudem stützen die anhaltend positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt die Konjunkturstimmung.

Einkommenserwartung legt zu

Im Sog zunehmender Konjunkturaussichten kann auch die Einkommenserwartung im September zulegen. Mit einem Plus von 5,3 Zählern macht der Indikator die Verluste aus dem Vormonat mehr als wett. Aktuell werden 57,9 Punkte gemessen. Das ist der höchste Wert seit über einem Jahr. Im August 2017 verzeichnete der Einkommensindikator 61,4 Punkte.

Der nach wie vor exzellente Arbeitsmarkt bietet auch in diesem Jahr gute Voraussetzungen für eine solide Steigerung der Einkommen der Beschäftigten. Und in deren Schlepptau werden auch die gesetzlichen Renten, deren Entwicklung an die Löhne und Gehälter gekoppelt ist, deutlich steigen. Das bedeutet, dass die Konsumenten trotz einer zuletzt gestiegenen Inflationsrate auch real mit spürbaren Einkommenszuwächsen rechnen können.

Anschaffungsneigung verliert leicht

Trotz leichter Verluste ist und bleibt die Konsumlust der Deutschen intakt. Im September büßt der Indikator 2,3 Zähler ein. Mit aktuell 52,9 Punkten weist er nach wie vor ein überaus hohes Niveau auf. Im Vorjahresvergleich steht ein Minus von gut vier Punkten zu Buche.

Trotz des geringen Verlustes bleiben die deutschen Konsumenten in Kauflaune. Die exzellente Arbeitsmarktentwicklung gibt den Beschäftigten ein hohes Maß an Vertrauen in die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Arbeitsplatzsicherheit wiederum gibt ein gewisses Maß an Planungssicherheit bei größeren Anschaffungen und Ausgaben. Man ist zudem auch eher bereit, sich zur Finanzierung dieser zu verschulden.

Konsumklima mit Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge

Nach zwei Rückgängen in Folge kann das Konsumklima wieder zulegen. GfK prognostiziert für Oktober 2018 einen leichten Anstieg des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,6 Punkte. Damit bewährt sich der private Konsum als wichtige Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Dies ist gerade in Anbetracht des Handelsstreits der EU mit den USA wichtig. Denn mögliche Beeinträchtigungen der Exporte durch höhere Zölle oder andere Beschränkungen treffen in erster Linie die Exportnation Deutschland. In diesem Fall ist es umso wichtiger, dass die Binnenkonjunktur einen verlässlichen und stabilen Anker darstellt. GfK bestätigt deshalb seine Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um 1,5 Prozent steigen werden.

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Aufschwung verliert an Fahrt

Die führenden deutschen Konjunkturforschungsinstitute haben ihre Prognosen für das Jahr 2018 und 2019 gesenkt. Sie erwarten für das laufende Jahr nun eine um 1,7 Prozent höhere Wirtschaftsleistung, im Frühjahr waren sie noch von 2,2 Prozent ausgegangen. Für das kommende Jahr nahmen sie ihre Vorhersage leicht von 2,0 auf 1,9 Prozent zurück. Das geht aus dem Herbstgutachten der Gemeinschaftsdiagnose hervor.

Aufschwung verliert an Fahrt

ifo Institut, Pressemitteilung vom 27.09.2018

Die führenden deutschen Konjunkturforschungsinstitute haben ihre Prognosen für das Jahr 2018 und 2019 gesenkt. Sie erwarten für das laufende Jahr nun eine um 1,7 Prozent höhere Wirtschaftsleistung, im Frühjahr waren sie noch von 2,2 Prozent ausgegangen. Für das kommende Jahr nahmen sie ihre Vorhersage leicht von 2,0 auf 1,9 Prozent zurück. Das geht aus dem Herbstgutachten der Gemeinschaftsdiagnose hervor, das am 27.09.2018 in Berlin vorgestellt wird.„Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft verliert an Fahrt. Die Nachfrage aus dem Ausland ist schwächer geworden, gleichzeitig haben Unternehmen offenbar zunehmend Probleme, genügend Arbeitskräfte für ihre Produktion zu finden“, sagt Roland Döhrn, Konjunkturchef des gastgebenden RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Zur Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ergänzt er: „Kurzfristige Initiativen wie das Baukindergeld führen tendenziell zu Mitnahmeeffekten und steigenden Kosten, weil die Bauwirtschaft ohnehin gut ausgelastet ist. Die Förderpolitik im Wohnungsbereich sollte in der derzeitigen konjunkturellen Lage stärker auf Kontinuität angelegt sein.“

Die Zahl der Erwerbstätigen wird von 44,9 Millionen in diesem auf 45,3 Millionen im nächsten und auf 45,6 Millionen im Jahr 2020 steigen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Arbeitslosen von 2,3 über 2,2 auf 2,1 Millionen Menschen. Damit geht die Arbeitslosenquote von 5,2 über 4,8 auf 4,5 Prozent zurück. Die Verbraucherpreisinflation wird sich voraussichtlich von 1,8 Prozent im Durchschnitt dieses Jahres auf 2 Prozent im kommenden Jahr beschleunigen und 2020 bei 1,9 Prozent liegen. Dabei nimmt der binnenwirtschaftliche Preisauftrieb zu.

Für den gesamten Prognosezeitraum erwarten die Institute deutliche Finanzierungsüberschüsse des Staates. Im laufenden Jahr dürfte er mit 54 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert erreichen. Bis zum Jahr 2020 wird er durch die expansiv ausgerichtete Finanzpolitik auf 41 Milliarden Euro abschmelzen.

Die Risiken für die deutsche und die internationale Konjunktur haben sich gegenüber dem Frühjahr vergrößert, weltweit insbesondere durch die zunehmende Zahl von Handelskonflikten, auf europäischer Ebene durch die Möglichkeit eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der EU und einer möglichen Schuldenkrise in Italien.

Die Gemeinschaftsdiagnose wird erarbeitet vom RWI in Essen, vom DIW in Berlin, vom ifo Institut in München, vom IfW in Kiel und vom IWH in Halle.

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ifo Geschäftsklimaindex geht leicht zurück

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich lt. ifo Institut leicht eingetrübt. Der Index ist im September auf 103,7 Punkte gefallen, nach 103,9 Punkten im August. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage haben sich minimal verschlechtert. Sie blieben allerdings auf hohem Niveau.

ifo Geschäftsklimaindex geht leicht zurück

ifo Institut, Pressemitteilung vom 24.09.2018

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich leicht eingetrübt. Der Index ist im September auf 103,7 Punkte gefallen, nach 103,9 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im August. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage haben sich minimal verschlechtert. Sie blieben allerdings auf hohem Niveau. Auch die Erwartungen wurden leicht nach unten korrigiert. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich stabil, auch wenn die Unsicherheit steigt.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index wieder gefallen. Dies war einer merklich schlechteren aktuellen Lageeinschätzung geschuldet. Der Lageindex befindet sich aber weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Erwartungen stiegen hingegen auf den höchsten Wert seit Februar dieses Jahres. Die Unternehmen planen, die Produktion in den kommenden Monaten auszuweiten.

Im Dienstleistungssektor ist das Geschäftsklima nahezu unverändert geblieben. Während die Dienstleister mit ihrer aktuellen Lage zufriedener waren, nahm ihr Optimismus mit Blick auf die kommenden sechs Monate ab.

Im Handel ist der Index erneut gestiegen. Sowohl die Einschätzungen zur aktuellen Lage als auch die Erwartungen wurden nach oben korrigiert. Die treibende Kraft war vor allem der Einzelhandel, während der Großhandel leicht schwächer tendierte.

Beim Bauhauptgewerbe kennt der Geschäftsklimaindex derzeit nur eine Richtung: nach oben. Das Geschäftsklima und seine Teilkomponenten erreichten neue Rekordniveaus. Die Auftragsbücher sind weiterhin gut gefüllt.

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3,5 % der Unternehmen verlagerten wirtschaftliche Aktivitäten zwischen 2014 und 2016 im In- oder Ausland

Etwa 2.300 Unternehmen verlagerten zwischen 2014 und 2016 Teile ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb des Inlands oder in das Ausland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren dies 3,5 % der rund 67.000 Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten im Produzierenden, Handels- und Dienstleistungsgewerbe.

3,5 % der Unternehmen verlagerten wirtschaftliche Aktivitäten zwischen 2014 und 2016 im In- oder Ausland

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 21.09.2018

Etwa 2.300 Unternehmen verlagerten zwischen 2014 und 2016 Teile ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb des Inlands oder in das Ausland. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren dies 3,5 % der rund 67.000 Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten im Produzierenden, Handels- und Dienstleistungsgewerbe.

Die Mehrheit der betroffenen Unternehmen (rund 1.200) verlagerte Teile ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten nur innerhalb des Inlands. Bei etwa 850 Unternehmen fanden Verlagerungen in das Ausland statt. Knapp 250 Unternehmen verlagerten wirtschaftliche Aktivitäten sowohl im In- als auch ins Ausland.

Die häufigste Zielregion für Unternehmen, die wirtschaftliche Aktivitäten in das Ausland verlagert haben, war Europa (85 %), insbesondere die mittel- und osteuropäischen Staaten (63 %). Die Motive waren vorwiegend kostenorientiert. So bewertete die Mehrheit der betroffenen Unternehmen die Verringerung der Lohnkosten (84 %) und anderer Kosten (62 %) als eher wichtig.

Unter Verlagerung versteht man die vollständige oder teilweise Abgabe von wirtschaftlichen Aktivitäten, die bisher im Unternehmen angesiedelt waren. Verlagerungen können innerhalb oder außerhalb einer Unternehmensgruppe erfolgen.

Dies sind Ergebnisse einer freiwilligen Sondererhebung zur Organisation wirtschaftlicher Aktivitäten, die das Statistische Bundesamt in Kooperation mit den statistischen Ämtern der Länder und der europäischen Statistikbehörde Eurostat durchgeführt hat.

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Boom der deutschen Wirtschaft derzeit weitaus wahrscheinlicher als eine Rezession

Trotz zuletzt schwächerer Auftragseingänge aus dem Ausland geht der Aufschwung der deutschen Wirtschaft weiter. Die Aussichten haben sich in den vergangenen Wochen sogar weiter aufgeheitert, signalisiert der Konjunkturindikator des IMK der Hans-Böckler-Stiftung.

Boom der deutschen Wirtschaft derzeit weitaus wahrscheinlicher als eine Rezession

Neu: Instrument weist auch Wahrscheinlichkeit einer Hochkonjunktur aus

Hans-Böckler-Stiftung, Pressemitteilung vom 19.09.2018

Trotz zuletzt schwächerer Auftragseingänge aus dem Ausland geht der Aufschwung der deutschen Wirtschaft weiter. Die Aussichten haben sich in den vergangenen Wochen sogar weiter aufgeheitert, signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Das Risiko, dass Deutschland in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, ist spürbar gesunken. Für den Zeitraum von September bis Ende November weist das IMK-Wachstumsradar, das die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 5,5 Prozent aus. Im August hatte das Risiko noch 14,2 Prozent betragen. Weitaus höher ist im Vergleich die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft bis Ende November in eine Boomphase eintritt. Sie liegt bei nunmehr 43,5 Prozent nach 28,7 Prozent im August. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator zeigt damit „grün-gelb“. Das steht noch nicht für eine Hochkonjunktur, aber für eine Phase mit fortgesetzt solidem Wachstum.

„Der Aufschwung unterstreicht erneut seine Qualitäten als Dauerläufer“, sagt Prof Dr. Gustav A. Horn, der wissenschaftliche Direktor des IMK. „Egal ob Schwächephasen in Schwellenländern drohten oder protektionistische Provokationen des US-Präsidenten – bisher hat die konjunkturelle Entwicklung allen Gegenwinden getrotzt. Das zeigt erneut, dass ein balanciertes Wachstum mit starker Binnennachfrage weitaus nachhaltiger ist als ein Modell, das ganz überwiegend am Export hängt.“

Den kräftigen Rückgang bei der Rezessionswahrscheinlichkeit erklären die IMK-Ökonomen mit der Trendwende beim ifo-Geschäftsklimaindex, der nach einem mehrmonatigen Rückgang zuletzt deutlich angestiegen ist. Hinzu kommt das weiterhin sehr günstige Finanzierungsumfeld für deutsche Unternehmen. Die positiven Entwicklungen fallen nach dem umfangreich geprüften Algorithmus des Indikators stärker ins Gewicht als die etwas schwächere Entwicklung bei den Auslandsaufträgen. „Die Exporteure haben ein solides Nachfragepolster, da ist das vorläufig kein Grund zur Sorge“, erklärt IMK-Konjunkturexperte Peter Hohlfeld.

Angesichts des positiven Trends des Indikators bekräftigt das IMK seine aktuelle Konjunkturprognose. Die Düsseldorfer gehen von einem anhaltenden moderaten Aufschwung aus, der im Kern von der Binnenwirtschaft getragen wird. Die weiterhin gute Beschäftigungsentwicklung und spürbar steigende Löhne sind wichtige Faktoren dafür, so das IMK.

In den IMK-Konjunkturindikator fließen zahlreiche Daten aus der Real- und der Finanzwirtschaft ein. Darüber hinaus berücksichtigt das Instrument Stimmungsindikatoren. Das IMK nutzt die Industrieproduktion als Referenzwert für eine Rezession, weil diese rascher auf einen Nachfrageeinbruch reagiert als das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Neu ist, dass der Indikator nicht nur die Wahrscheinlichkeit wirtschaftlicher Turbulenzen ausweist, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines Wirtschaftsbooms.

Der IMK-Konjunkturindikator wird monatlich aktualisiert.

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