Weiter auf stabilem Wachstumskurs

Öffentliche Haushalte konsolidieren, Erwerbschancen verbessern und die Kosten der Energiewende so niedrig wie möglich halten: Deutschland hat alle länderspezifischen Empfehlungen des Rates der EU aufgegriffen und setzt in den angesprochenen Bereichen Maßnahmen um. So steht es im Nationalen Reformprogramm 2014, das das Bundeskabinett nun beschlossen hat.

 

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Bedrohtes Wachstum

Die deutsche Wirtschaft wird im Jahr 2014 voraussichtlich um gut 1,75 % wachsen und 2015 um knapp 2 % zulegen. Zu diesem Ergebnis kommt das IW Köln in seiner jüngsten Konjunkturprognose. Es sieht allerdings unkalkulierbare Gefahren im risikobeladenen globalen Umfeld sowie in Fehlern und Versäumnissen der Regierung.

 

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Fachkräftemangel bekämpfen, Wettbewerbsfähigkeit sichern

Viele deutsche Unternehmen sehen im Fachkräftemangel ein Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Um gegenzusteuern, setzen sie vor allem auf die Ausbildung eigenen Nachwuchses. Dieses Engagement könnte durch die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns ab 18 Jahren in Gefahr geraten, fürchtet der DIHK, denn dieser biete falsche Anreize für Schulabgänger.

 

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Familienunternehmen fürchten sinkende Attraktivität des Standorts Deutschland

Deutschlands größte Familienunternehmen stellen ihrem Heimatstandort sehr gute Noten aus, doch fast die Hälfte (47 %) unter ihnen erwartet, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland aufgrund der aktuellen Wirtschaftspolitik an Attraktivität verliert. In der Industrie liegt der Anteil sogar bei 54 %. Das ergibt eine aktuelle Befragung des BDI, der Deutschen Bank und des IfM Bonn.

 

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